Offroad-Athlet Suzuki Grand Vitara geht bei Transsyberia an den Start |
Vom 3. bis 17. August stellen sich zwei Suzuki Grand Vitara Diesel dem ultimativen Offroad-Härtetest: Auf den 6.600 Kilometern der Transsyberia Rallye von Moskau nach Ulan-Bator werden Mensch und Material beansprucht wie bei keiner anderen Rallye für seriennahe Fahrzeuge. Basis für dieses Abenteuer bilden zwei dreitürige Grand Vitara mit Fünfgangschaltgetriebe und 1.9-Liter-Dieselmotor. Der geländegängige SUV wurde im April vom Magazin AUTO BILD ALLRAD zum „Allrad-Auto des Jahres“ in der Kompaktklasse gekürt. Aufgrund des aufgeladenen Motors starten die beiden Suzukis in der Klasse 2A (Dieselfahrzeuge bis drei Liter Hubraum).
Um den Antritt des Grand Vitara Diesel noch zu beschleunigen, wurde bei dem serienmäßig 129-PS-starken Motor an der Einspritzsteuerung getüftelt. Das Ergebnis: Der Offroader geht mit rund 150 PS auf die Piste. Der Rußpartikelfilter wurde aufgrund der möglicherweise mangelhaften Dieselqualität prophylaktisch entfernt. Aus dem Komfort-Paket des Serienfahrzeugs überlebte lediglich die Klimaanlage – sie wurde im Fahrzeug gelassen, um die täglich zehn- bis zwölfstündige Tortur mit Temperaturunterschieden von bis zu 25°C möglichst unbeschadet durchzuhalten.
Technische Daten:
Motorbasis: Wassergekühlter 4-Zylinder-Reihen-Dieselmotor, Common-Rail-Direkteinspritzung, OHC 8V
Hubraum: 1.900 ccm
Leistung: Ca. 95 kW/150 PS bei 3.750 U/Min.
Getriebe: Fünfgangschaltgetriebe, vollsynchronisiert
Antrieb: Permanenter Allradantrieb 4 Mode (4 H + 4 H Lock + 4 L Lock + N)
Bremsen: Innenbelüftete Bremsscheiben
Maße: Länge 4.005 mm, Breite 1.810 mm, Höhe 1.685 mm
Räder/Reifen: 16-Zoll-Felgen mit 215er Bereifung
Fahrwerte: 0-100 km/h in 12,8 Sek., Höchstgeschwindigkeit 170 km/h
Sonderausrüstung: Eingeschweißte Sicherheitszelle, Seilwinde, Zusatzscheinwerfer, spezieller Unterbodenschutz, Dachgepäckträger, Luftansaugschnorchel, 60-Liter-Zusatztank
16 Juli 2007
|
Motorsport: weitere news
Noch einmal Neuland für den Audi R10 TDIAudi Sport quattro am Gipfel: Vor 20 Jahren siegte Walter Röhrl am Pikes Peak
Audi Pilot Timo Scheider über Mugello
Motorsport als Motivation - Zwischenbilanz für Volkswagens schnellsten Auszubildenden
Audi: Facts zum DTM-Lauf in Mugello
Audi TDI Power in der LM P1 weiter ungeschlagen
