Patrick Tiller: Ein 'Stockerlplatz' darf es schon mal sein | Click to enlarge |
„Serwäs" meldet sich gut gelaunt die jugendliche Stimme von Patrick am Telefon, als ich den Österreicher im Vorfeld des Mitte Mai beginnenden Ford Fiesta St Cup in seiner Mittagspause an die Strippe bekam.
Eine optimistische Stimmung ist sofort spürbar, als der 18-Jährige, der wie im letzten Jahr im Rahmen der Ford Fiesta-Rennserie für das fränkische Vizethum-Racing-Team aus Betzenstein an den Start gehen wird, seine ehrgeizigen Ziele für die kommende Saison formuliert: „So weit wie möglich nach vorne!" Der aus Leopoldsdorf bei Wien stammende Youngster hat nach Trainingsfahrten auf dem Eurospeedway Lausitz, die er mit Bestzeiten abschloss, Lunte gerochen für sein zweites Jahr. „Meine Lehrzeit ist abgeschlossen, ich will regelmäßig in die Punkte (Plätze 1-15, d. Red.) fahren, und ein Stockerl-Platz sollte schon auch mal dabei sein."
Der Österreicher hat nach den gelungenen Tests in der Lausitz allen Grund, positiv zu denken. Sein gesamtes Umfeld unterstützt den Schüler: Eltern, Schwester, Freunde, die Vizethum-Mannschaft, Hauptsponsor Rauch und nicht zuletzt motioncompany, zuständig für PR- und Pressearbeit.
Das Umfeld ist wichtig und eine prima Basis für die Seele, genügt aber allein natürlich nicht, um den hohen Anforderungen eines Rennfahrers gerecht zu werden. Eine gute Konstitution ist wie in allen Hochleistungssportarten die Grundvoraussetzungen, erfolgreich sein zu können. Was ein Rennfahrer denn alles für seine Fitness tun muss, will ich also wissen. „Mindestens fünfmal die Woche Sport (Laufen, Radfahren) und zweimal Kraftraum – nur so lässt sich verhindern, dass man Mitte des Rennens an Energie, Konzentration und damit auch Tempo verliert," erläutert der Leopoldsdorfer.
Zeit, zum Ende zu kommen - Patrick muss wieder in die Schule, will neben dem Rennsport in diesem Jahr seine Matura „bauen". Fröhliche Begrüßung, fröhlicher Abschied: „Ok, serwäs, bis bald." Viel Glück und Erfolg, Patrick!
18 April 2007
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