Home ·  Email ·  RSS

Deutsche punkten bei Weltpremiere des Peugeot 207 Spider Cup

Deutsche punkten bei Weltpremiere des Peugeot 207 Spider Cup
Click to enlarge
 

Der Peugeot 207 Spider Cup feierte eine gelungene Premiere beim Saisonauftakt der Le Mans Series (LMS) in Monza. Wie erwartet, lieferten sich die 18 Fahrer aus sechs Nationen bei den beiden Rennen des Wochenendes – eines wird jeweils am Samstag, eines am Sonntag ausgetragen – in ihren Einheits-Sportwagen spannende Duelle. Obwohl ohne nennenswerte Testerfahrungen nach Italien gereist, schlug sich das deutsche Fahrertrio Kati Droste (Dorsten), Oliver Freymuth (Berlin) und Jan-Erik Slooten (Jülich) beachtlich. Alle drei sammelten bei ihrem Debüt im Peugeot 207 Spider Punkte.

Im ersten Rennen über elf Runden belegte Slooten als bester Deutscher Rang sechs, Freymuth vom Team AKF-Motorsport, das vom Dillinger Peugeot-Partner „Autohaus Scheel" unterstützt wird, folgte auf Platz sieben. Kati Droste, die wie Slooten für den Ingolstädter Rennstall von Rainer Rohstock fährt, belegte als schnellste von insgesamt drei Damen im Feld Rang acht. Es siegte das französischen Trio Maxime Dubrulle, Benoît Lison und Thomas Accary.

„Das war schönes Rennen", berichtete ein begeisterter Slooten im Ziel. „Die Autos machen, wie es sich bei dem kurzen Test im Vorfeld angedeutet hat, viel Spaß. Ich habe mir ein hartes aber faires Duell mit dem Franzosen Julien Schell geliefert, leider habe ich es nicht vorbei geschafft."

Im zweiten Rennen belegte Jan-Erik Slooten Platz neun. In Folge einer Rangelei beim Start des zweiten Laufs war er von der Strecke abgekommen. Auch Kati Droste hatte Pech: Sie schied nach einem Unfall in der zweiten Runde aus. „Das war mein Fehler, mir fehlt einfach noch die Fahrpraxis mit dem Hecktriebler", sagte Droste, die den Rest des Rennens als Zuschauerin verfolgte und dabei wichtige Erkenntnisse gewann: „Die Franzosen an der Spitze nutzen den Windschatten extrem aus, fast wie beim Radfahren, und setzen sich so vom Verfolgerfeld ab. Außerdem kennen sie die Autos schon besser als wir."

Teamchef Rainer Rohstock bilanzierte dennoch zufrieden: „Vor dem Wochenende, in das wir quasi unvorbereitet gestartet sind, hätte ich nie gedacht, dass wir dreimal in die Punkte fahren. Daher bin ich hoch zufrieden, schließlich ist das Feld sehr gut besetzt. Ich hoffe, dass wir uns weiter so gut entwickeln und bald nach dem Podium greifen können, insbesondere natürlich bei unserem Heimrennen auf dem Nürburgring."

Oliver Freymuth kämpfte sich im zweiten Durchgang vom zwölften auf sechsten Platz vor. Das Podium war aber erneut fest in französischer Hand: Es siegte Grégory Guilvert vor Maxime Dubrulle und Dino Lunardi. „Platz sieben und sechs – das ist ein klasse Ergebnis, mit dem man nicht rechnen konnte. Das Wochenende hat viel Spaß gemacht, auch wenn ich wie die meisten anderen Teilnehmer das ein oder andere technische Problem mit dem Auto hatte. Das ist aber normal beim ersten Rennen einer neuen Serie. Außerdem waren die Techniker von Peugeot eine große Hilfe."

DasnächsteRennwochenendedes Peugeot207SpiderCup wird am 5.und 6.Mai in Valencia (Spanien) ausgetragen. „Wir wollen auf dem Weg dorthin einen Zwischenstopp in Dijon zum Testen einlegen", plant Rohstock zur Vorbereitung auf die nächsten Läufe.


17 April 2007
  Printer version
Send to a friend  Send email


Copyright © Nexus Web Services