Petrus und die Grippe | Click to enlarge |
Mit einem durchwachsenen Ergebnis kehren die Renault-Teams vom Finale der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring zurück. Wechselnde Witterungsbedingungen und krankheitsbedingte Ausfälle prägen den Abschluß der Meisterschaft.
"Es hätte deutlich besser laufen können", fassen die Renault-Teams die Ereignisse rund um das Finale der populären deutschen Langstreckenmeisterschaft zusammen. "Kleinere Probleme haben einen guten Saisonabschluss leider verhindert."
Petrus setzte auf dem Nürburgring den Joker, brachte wechselnde Witterungsbedingungen und für die Teams den fliegenden Wechsel zwischen Trocken- und Regenreifen. "Die ersten fünf Runden sind wir mit Regenreifen gefahren, haben dann auf Slicks gewechselt, um nach weiteren fünf Runden wieder auf Regenreifen zu fahren", schauten die Teams auf die Anfangsphase des Rennens zurück. "Nach weiteren vier Runden haben wir dann wieder auf Slicks umgeschraubt", so die Mannschaften zu den Wechselspielen der Anfangsphase.
Bei all der Arbeit kamen leider wenig zählbare Ergebnisse heraus. Ingo Tepel und Uwe Kleen sahen in der teilnehmerstarken Klasse H2 auf Platz sieben das Ziel. Artur Erkes musste seinen Clio kurz vor Rennende nach einem technischen Defekt abstellen. Auch bei den weiteren Renault-Clio-Piloten zerschlugen sich alle Hoffnungen auf eine gute Platzierung meist bereits im Vorfeld. Robert Lünsmann mußte wegen eines Rückenproblems auf Co-Pilot Harald Leppert verzichten.
Ein ähnliches Schicksal traf auch die Mannschaft rund um Rickard Nilsson. "Ich kann wegen eines Henxenschusses kaum laufen, geschweige denn sitzen", so der enttäuschte Clio-III-Fahrer, dessen Auto die Mechaniker nach dem Crash beim letzten Lauf wieder "auf die Räder gestellt hatten". Auch bei den Clio-III-Kollegen Michel Hofmann und Oli Strasser beherrschte die gesundsheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit das Wochenende in der Eifel. Oli Strasser fuhr wegen einer Grippe nur einen kurzen Turn, ansonsten musste Michel Hofmann die Distanz alleine bewältigen. "Ich kann das Auto bei Regen noch nicht richtig einschätzen, da fehlt’s mir noch an Übung und Vertrauen", so der sichtlich erschöpfte Pilot aus dem Mannschaft des Teams Ring Racing.
02 November 2006
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