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Drei Bmw Piloten qualifizieren sich in Marokko für die Top-Ten

Drei Bmw Piloten qualifizieren sich in Marokko für die Top-Ten
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Im Qualifying für den fünften Lauf der FIA World Touring Car Championship (WTCC) in Marrakesch (MA) hat ein BMW Trio den Sprung unter die besten Zehn geschafft. Für eine Überraschung sorgte BMW Privatfahrer Franz Engstler (DE), der auf dem neuen „Circuit de Marrakech“ mit einer Zeit von 1:51,643 Minuten den achten Startplatz errang. Jörg Müller (DE) vom BMW Team Germany kam auf die neunte Position, konnte jedoch in Folge eines frühen Reifenschadens im zweiten Qualifying-Abschnitt nicht mehr aktiv in den Kampf um die vorderen Plätze eingreifen.

BMW Team UK Pilot Andy Priaulx (GB) war als Achter in „Q1“ ebenfalls ins Top-Ten-Qualifying vorgerückt. Nach einer unglücklichen Kollision mit Sergio Hernández (ES) vom BMW Team Italy-Spain, der 19. wurde, hatte der dreimalige Weltmeister aber keine Gelegenheit mehr, im zweiten Teil des Zeittrainings anzutreten. Hernández’ Teamkollege Alessandro Zanardi (IT) verfehlte „Q2“ um lediglich drei Tausendstelsekunden und belegte Rang elf. Augusto Farfus (BR) fuhr für das BMW Team Germany auf Platz 13.

„Ich bin natürlich überglücklich“, meinte Engstler nach seiner beeindruckenden Leistung. „Eigentlich liegt mir eine solche Streckencharakteristik wie hier in Marrakesch gar nicht. Umso toller ist, es in die Top-Ten geschafft zu haben. Damit habe ich nicht gerechnet. Nun will ich natürlich auch morgen in der Independents’ Wertung vorne liegen.“ Müller hatte sich als Neunter des ersten Abschnitts für die zweite Phase des Zeittrainings qualifiziert und befand sich gerade auf der Aufwärmrunde, als ein Reifenschaden seine Hoffnungen auf eine weitere Steigerung zunichte machte. „Ich bin zu heftig über die Kerbs gefahren“, meinte der 39-Jährige. „Dabei hat es mir den rechten Hinterreifen heruntergerissen. Insgesamt bin ich enttäuscht darüber, wie groß der Vorsprung der Konkurrenz hier ausfällt. Dennoch werde ich in den Rennen alles geben, auf solch engen Strecken wie hier kann alles passieren.“

Auch Priaulx war im Pech. Gerade hatte er in „Q1“ die achtschnellste Zeit gefahren und damit das Ticket für den zweiten Teil gelöst, als er in Kurve eins mit Hernández zusammenstieß und sich dabei die rechte Heckpartie beschädigte. Nur mit Hilfe der Streckenposten konnte Priaulx erst auf die Strecke und dann in die Box zurückkehren. Da er allerdings fremde Hilfe in Anspruch genommen hatte, durfte der Rennfahrer von der Kanalinsel Guernsey nicht mehr im zweiten Qualifying-Abschnitt antreten. Er geht am Sonntag vom zehnten Platz ins erste Rennen der Tourenwagen-WM auf afrikanischem Boden.

„Hätte mir am Morgen jemand gesagt, dass ich in die Top-Ten kommen würde, hätte ich es wahrscheinlich gar nicht geglaubt“, meinte Priaulx. „Unser Auto ist gegenüber den Konkurrenten an der Spitze klar im Hintertreffen. Für den Unfall konnte Sergio nichts. Mein Dank gilt Alessandro, der mir zuvor den entscheidenden Windschatten gegeben hatte.“ Die Poleposition sicherte sich Chevrolet-Pilot Robert Huff (GB) vor seinem Teamkollegen Alain Menu (CH) und Gabriele Tarquini (IT, SEAT). Das fünfte Rennen der Saison beginnt am Sonntag um 13.05 Uhr Ortszeit (15.05 Uhr MESZ). Lauf zwei wird um 14.20 Uhr (16.20 Uhr MESZ) gestartet.


03 Mai 2009
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