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Tourenwagen-WM geht für Bmw auf schwierigem Terrain weiter

Schon zu Beginn der Saison geht es in der FIA World Touring Car Championship (WTCC) Schlag auf Schlag: Nur 14 Tage nach den ersten beiden Läufen in Curitiba (BR) steht in Puebla (MX) am kommenden Wochenende die zweite WM-Veranstaltung des Jahres auf dem Programm. Aufgrund seiner vielen langsamen Kurven ist auf dem „Autódromo Miguel E. Abed” traditionell die BMW Konkurrenz mit Vorderradantrieb im Vorteil. Gleichzeitig fällt der Leistungsverlust beim Benzin-Saugmotor auf gut 2.200 Meter Höhe höher aus als beim Turbo-Dieselmotor, wie er von den SEAT-Werksfahrern eingesetzt wird.

Nach den für BMW insgesamt enttäuschend verlaufenen Rennen in Brasilien ist Augusto Farfus (BR) vom BMW Team Germany mit sieben Punkten als Fünfter der bestplatzierte Fahrer der BMW Länderteams in der Gesamtwertung. Sein Teamkollege Jörg Müller (DE) folgt nach seiner beeindruckenden Aufholjagd im Regenrennen von Curitiba auf Platz sechs. Auch BMW Team UK Pilot Andy Priaulx (GB) und Sergio Hernández (ES) vom BMW Team Italy-Spain konnten beim Auftakt WM-Zähler sammeln. Alessandro Zanardi (IT) strebt hingegen in Puebla seinen ersten Punktgewinn in diesem Jahr an.

Andy Priaulx (BMW Team UK):
„Ich mache mir keine Illusionen: Wir sind in Puebla ganz sicher auch in diesem Jahr nicht die Favoriten auf Top-Platzierungen. Mein Ziel sind WM-Punkte. Dazu muss ich im Qualifying unter die ersten Zehn kommen und die beiden Rennen ohne Zwischenfälle überstehen.“

Jörg Müller (BMW Team Germany):
„Persönlich bin ich mit meinem Saisonstart in Brasilien zufrieden. Ich fühle mich sehr gut in Form und konnte das im zweiten Rennen auch beweisen. Allerdings befürchte ich, dass die SEATs auch in Puebla eine Klasse für sich sein werden. Aber ich werde wieder alles geben. Jeder WM-Punkt kann am Ende entscheidend sein.“

Augusto Farfus (BMW Team Germany):
„Aus BMW Sicht ist Puebla nicht gerade der perfekte Ort, um dort mit der WM zu fahren. Ich mag den Ort aber. Mir macht es immer Spaß, auf dem amerikanischen Kontinent anzutreten – obwohl Puebla mit Curitiba wenig gemein hat.“
Alessandro Zanardi (BMW Team Italy-Spain):

„Die beiden Rennen in Puebla stehen auf meiner Favoritenliste nicht unbedingt ganz oben. Das ändert aber nichts daran, dass ich meinen schwachen Start in Curitiba vergessen machen möchte. Der Kurs kommt unseren Autos ebenso wenig entgegen wie die Höhenlage. Aber wenn sich die Chance auf ein gutes Ergebnis bietet, werde ich zur Stelle sein.“

Sergio Hernández (BMW Team Italy-Spain):
„Der Auftakt in Brasilien ist recht positiv für mich verlaufen. In Puebla will ich es nach Möglichkeit in den zweiten Qualifying-Abschnitt schaffen, um für die Rennen in einer guten Ausgangslage für WM-Punkte zu sein.“


17 März 2009
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