Chevrolet dominiert WTCC in Schweden: Siege in beiden Rennen in Anderstorp | Click to enlarge |
Die beiden Rennen in Anderstorp wurden durch die sich schnell ändernden Wetterbedingungen und die damit verbundene schwierige Wahl der Reifen und des Setups beeinflusst. Beide Rennen wurden bei nasser Fahrbahn gestartet, die dann im Lauf der 13 Runden jedoch jeweils schnell abtrocknete. Im ersten Rennen flog Rob Huff dem Rest des Fahrerfeldes beinahe wörtlich auf und davon. Der Brite blieb auch vollkommen gelassen, als der Parcours abtrocknete und machte so seinen wohl verdienten zweiten WTCC-Erfolg perfekt. In Rennen 2 starteten Larini und Menu auf Regenreifen aus der ersten Reihe und führten fast bis zum Ende des Rennens, konnten sich aber nicht der Aufholjagd von Rickard Rydell erwehren, der Slicks aufgezogen hatte und damit in den Schlussrunden schneller war.
- ZITATE
Rob Huff (1./11.): “Ich bin selbstverständlich vollkommen begeistert über den Sieg im ersten Rennen. Es war wirklich das perfekte Rennen. Gestern hatte ich noch gesagt, dass ich am liebsten etwas zwischen einem „nassen“ und einem „trocknen“ Rennen hätte, und genau das haben wir auch bekommen. Am Start machte sich Monteiro auf, um Nic anzugreifen, wodurch der Weg für mich frei wurde. Es war leicht, mich abzusetzen, da sich das Auto auf dem nassen Belag perfekt verhielt. Ich habe einfach versucht, konzentriert weiter zu fahren und nicht zu übersteuern, um die Reifen zu schonen. Denn ich wusste, dass ich sie noch brauchen würde, wenn der Parcours anfangen würde, trocken zu werden. Der Vorsprung von sechs Sekunden, den ich aufbauen konnte, war am Ende des Rennens ganz klar sehr nützlich, aber mit Ausnahme der letzten drei Kurven habe ich nicht viel Druck hinter mir verspürt. Im zweiten Rennen hatte ich einen guten Start. Ich konnte einige Wagen überholen und fuhr eine Weile an sechster Stelle. Doch dann bekam ich große Schwierigkeiten mit meinen Reifen und ich versuchte einfach, meine Verfolger so gut es ging hinter mir in Schach zu halten, um dadurch meinen Teamkollegen vorne zu helfen.”
Nicola Larini (7./2.): “In Rennen 1 habe ich einen guten Start erwischt. Den Vorteil, aus der ersten Reihe starten zu können, habe ich aber verloren, als mich Monteiro in der ersten Kurve beinahe von der Strecke schob und ich mich auf Position sieben wieder fand. Danach war es schwierig, die Geschwindigkeit mitzugehen, auch weil die Reifen nicht so besonders waren. Den Großteil des Rennens fuhr ich zusammen mit Rickard, aber in den Schlussrunden war es schwierig, gegen die Seats und den Alfa standzuhalten. Im zweiten Rennen startete ich zusammen mit Alain aus der ersten Reihe. Ich konnte die Führung übernehmen und konnte sie auch fast bis zum Ende halten, obwohl es eine große Herausforderung war, die Regenreifen auf der trocknen Fahrbahn nicht kaputt zu fahren. Ich konnte mich gegen Alain behaupten, aber nicht gegen Rickard, der auf Slicks unterwegs war.”
Alain Menu (8./3.): “Angesichts meiner Position in der Startaufstellung ging ich das Risiko ein, Slicks aufzuziehen. Während der ersten zwei Drittel des Rennens war es höllisch, es war sehr, sehr rutschig. Aber nachdem die Fahrbahn abgetrocknet war, konnte ich ziemlich schnell fahren und so zehn Sekunden des Rückstandes aufholen, den ich nach Runde 1 hatte, und ich fuhr auch die schnellste Runde. Position acht war somit eine schöne Belohnung für die Mühe. Im zweiten Rennen war mir seit der Formationsrunde klar, dass es ein Fehler gewesen war, das Rennen auf Regenreifen zu bestreiten. Alles in allem bin ich aber mit meinen Ergebnissen zufrieden, und für das Team ist das hier ein unglaubliches Wochenende.”
Rickard Rydell (9./1.): “Die beiden Rennen waren für mich komplett unterschiedlich. Es war für mich ein wenig frustrierend, im ersten Rennen nur auf dem neunten Platz zu landen. Ich glaube, ich hätte Monteiro in den ersten Runden angreifen können, aber ich wollte nicht zu hart herangehen. Rennen 2 war dann eine ganz andere Geschichte. Es hat sich ausgezahlt, das Risiko einzugehen und Slicks zu montieren. In den ersten Runden gelang es mir, nicht zu viel Zeit auf die Fahrer zu verlieren, die mit Regenreifen unterwegs waren. Ich denke, dass ich hier das Rennen gewonnen habe. Ich bin wirklich sehr glücklich, hier zu Hause zu gewinnen, und ich bedanke mich bei Chevrolet und Eurosport für diese tolle Gelegenheit.”
Eric Nève: “Das ist wirklich ein wunderbarer Tag für Chevrolet und das gesamte Team. Zum ersten Mal haben wir die beiden Rennen gewonnen. Das zeigt, dass wir hinsichtlich der Leistung in allen Situationen extrem wettbewerbsfähig sind: Qualifying, Rennen 1 und Rennen 2. Ich finde es auch sehr bedeutsam, dass der Lacetti bisher auf allen Rennstrecken gewonnen hat, die neu bei der Championship dabei sind: Zandvoort, Pau, Porto und Anderstorp. Das Ergebnis von heute zeigt auch, wie wichtig es sein kann, in der Startaufstellung über einen zusätzlichen Wagen zu verfügen. Wir können uns einfach nur sehr für das Team und unsere Marke freuen.”
ANDERSTORP RENNEN 1, ERGEBNISSE
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1. R Huff |
Chevrolet Lacetti |
13 Runden in 23m51s708 (mit 131.35 km/h) |
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2. T Monteiro |
Seat León |
+ 0s729 |
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3. J Thompson |
Alfa Romeo 156 |
+12s501 |
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4. T Coronel |
Seat León |
+18s465 |
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5. G Tarquini |
Seat León |
+20s858 |
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7. N Larini |
(Chevrolet Lacetti) |
+25s821 |
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8. A Menu |
(Chevrolet Lacetti) |
+25s892 |
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9. R Rydell |
(Chevrolet Lacetti) |
+26s437 |
ANDERSTORP RENNEN 2, ERGEBNISSE
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1. R Rydell |
Chevrolet Lacetti |
13 Runden in 23m41s120 (mit 132.33 km/h) |
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2. N Larini |
Chevrolet Lacetti |
+1s608 |
|
3. A Menu |
Chevrolet Lacetti |
+1s856 |
|
4. T Coronel |
Seat León |
+5s157 |
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5. J Thompson |
Alfa Romeo 156 |
+6s070 |
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11. R Huff |
Chevrolet Lacetti |
+10s455 |
STAND DER FAHRERWERTUNG NACH 14 VON 22 LÄUFEN
1. J Müller (BMW), 58 Punkte; 2. A Farfus (BMW), 57; 3. A Priaulx (BMW) 56; 4. N Larini (Chevrolet) 48; 5. A Menu (Chevrolet), 45 ...9. R Huff (Chevrolet), 32, ...16. R Rydell (Chevrolet) 10
STAND DER KONSTRUKTEURSWERTUNG NACH 14 VON 22 LÄUFEN
1. BMW, 177 Punkte; 2. Seat, 147; 3. Chevrolet, 143; 4. Alfa Romeo, 70.
01 August 2007
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