DTM Zandvoort: Bruno Spengler Fünfter | Click to enlarge |
Runde 6: Bruno Spengler, knapp drei Sekunden hinter dem Führenden Mattias Ekström auf Platz sechs, legte seinen ersten Boxenstopp ein; ebenso Alexandros Margaritis.
Runde 7: Boxenstopps von Gary Paffett (Neunter) und Mika Häkkinen (Zehnter). Bei der Ausfahrt überholte Häkkinen seinen Mercedes-Teamkollegen.
Runde 13: Bruno Spengler und Mika Häkkinen kamen zu ihrem jeweils zweiten Boxenstopp herein.
Runde 14: Paul di Resta legte seinen ersten Boxenstopp ein, gefolgt von Bernd Schneider einen Umlauf später.
Runde 16: Erster Boxenstopp von Jamie Green. Zwei Runden später fuhr er die schnellste Rennrunde: 1:35.395 Min.
Runde 19: Gary Paffett und Bernd Schneider legten ihre zweiten Routinestopps ein.
Runde 21: Tom Kristensen fuhr nach der Boxenausfahrt Bernd Schneider ins Auto.
Runde 22: Während 14 Fahrer bereits zweimal an der Box waren, kam Mathias Lauda – als Führender - jetzt zum ersten Mal herein. Susie Stoddart legte ihren ersten Stopp einen Umlauf später ein, Paul di Resta fuhr gleichzeitig zum zweiten Mal an die Box.
Runde 28: Jamie Green kam zu seinem zweiten Boxenstop herein.
Runde 29: Martin Tomczyk führte vor Alexandre Premat, Bruno Spengler – als Sechster gestartet – war jetzt Dritter. Mika Häkkinen hatte sich von Rang 13 auf sechs verbessert, Alexandros Margaritis war Achter.
Runde 33: Timo Scheider rempelte Bruno Spengler von hinten, kam aber nicht vorbei.
Mattias Ekström überholte Mika Häkkinen, nachdem er ihn seitlich berührte.
Runde 36: Erneut rempelte Timo Scheider die C-Klasse von Bruno Spengler und quetschte sich vorbei.
Ziel (Runde 38): Martin Tomczyk siegte. Bruno Spengler wurde als bester Fahrer einer Mercedes-Benz C-Klasse Fünfter.
Bruno Spengler, DaimlerChrysler Bank AMG Mercedes C-Klasse 2007, Fünfter: „Wir hatten eine sehr gute Strategie und echt guten Speed, so dass ich bis auf Platz drei nach vorn fuhr. Doch ich wurde von Christian Abt in der Box und dann mehrmals von Timo Scheider auf der Strecke angerempelt, wobei mein Auto im Heckbereich stark beschädigt wurde und seine Aerodynamik stark litt. Statt Dritter bin ich deshalb jetzt Fünfter. Aber die Meisterschaft hat noch drei Rennen.“
Mika Häkkinen, AMG Mercedes C-Klasse 2007, Siebter: „Ein sehr turbulentes Rennen. Die Mechaniker werden jetzt viel Arbeit haben, um die Autos wieder herzurichten. Meine C-Klasse lief sehr gut und es wäre mehr drin gewesen als der siebte Platz. Leider wurde ich angerempelt. Am Nürburgring in fünf Wochen sieht alles wieder anders aus.“
Alexandros Margaritis, stern AMG Mercedes C-Klasse 2006, Achter: „Ich freue mich über den achten Platz. Von der 15. Startposition hatte ich nicht damit gerechnet, doch unser Team hat einen super Job gemacht. Danke dafür an alle.“
Gary Paffett, Laureus AMG Mercedes C-Klasse 2006, Neunter: „Ich startete schlecht und musste in der ersten Kurve auch noch vom Gas, um Paul di Resta auszuweichen. Dadurch verlor ich etliche Plätze.“
Jamie Green, Salzgitter AMG Mercedes C-Klasse 2007, Elfter: „In der ersten Kurve musste ich anderen Fahrern ausweichen und verlor ein paar Plätze. Später hing ich im Verkehr fest und konnte deshalb nicht mehr ausrichten.“
Bernd Schneider, Original-Teile AMG Mercedes C-Klasse 2007, Zwölfter: „Tom Kristensen kam aus der Box, als ich gerade vorbei fuhr. Er ging nicht vom Gas und kam zu weit auf meine Seite und fuhr in mein Auto. Danach stimmte die Balance meines Autos nicht mehr und ich konnte mich nicht mehr verbessern.“
Paul di Resta, JAWA4U.de AMG Mercedes C-Klasse 2005, 14.: „Ich startete sehr gut, doch in der ersten Kurve kollidierte Tom Kristensen mit mir und beschädigte mein Heck. Ich bin enttäuscht, denn wie schon auf dem Norisring hat ein Startunfall mein Rennen zerstört.“
Mathias Lauda, Trilux AMG Mercedes C-Klasse 2006, 15.: „Meine Rundenzeiten waren konkurrenzfähig. Leider kam mein erster Stopp etwas zu spät. Mit einer anderen Strategie wäre ich möglicherweise weiter nach vorn gekommen.“
Susie Stoddart, TV Spielfilm AMG Mercedes C-Klasse 2005, 17.: „Anfangs konnte ich gut mithalten. Doch bei meinem ersten Boxenstopp ließ sich das linke Hinterrad nicht gleich befestigen. Damit war mein Rennen gelaufen.“
Daniel la Rosa, TrekStor AMG Mercedes C-Klasse 2006, wegen eines Schadens an der Antriebswelle nicht gestartet: „Als ich in die Startaufstellung fahren wollte, kam es zu einem Schaden an der Antriebswelle, der leider in der Kürze der Zeit nicht behoben werden konnte. Natürlich bin ich deshalb enttäuscht, aber es gibt noch drei Rennen.“
Norbert Haug, Mercedes-Benz Motorsportchef: „Bruno zeigte eine gute Leistung und fuhr bis auf den dritten Platz vor. Am Ende wurde er Fünfter, weniger als drei Sekunden hinter dem Sieger. Mika und Alexandros, die von den Startplätzen 13 und 15 auf die Positionen sieben und acht kamen, zeigten damit, dass die C-Klasse und ihre Fahrer auch mit 20 Kilogramm Handicapgewicht im Rennen konkurrenzfähig war. Allerdings sahen wir heute etliche Manöver, die nicht unserer Vorstellung von zwar hartem aber fairem Sport entsprechen und die Bruno, Mika und Bernd ihre zuvor erkämpften Positionen kosteten.
Vor den letzten drei Rennen der Meisterschaft hat die DTM jetzt fünf Wochen Sommerpause. Danach wollen wir auf dem Nürburgring für die Revanche kämpfen - sportlich und fair.“
30 Juli 2007
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