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Große Preis von Europa, Honda Racing F1 Team: Regenschauer in Deutschland

Große Preis von Europa, Honda Racing F1 Team: Regenschauer in Deutschland
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Der spannende Große Preis von Europa endete enttäuschend für das Honda Racing F1-Team. Regenschauer zu Beginn und gegen Ende des Rennens verbreiteten Chaos, und nur Rubens Barrichello kam für das Team ins Ziel. Er wurde 11., während Jenson Button in Runde drei ausschied.

Es begann zu regnen, als die Wagen das Starterfeld verließen, und der Regen wurde während der Eröffnungsrunde immer stärker. Rubens und Jenson fahren gern im Regen und konnten in den ersten Kurven viele Wagen überholen. Leider endeten Rubens Bemühungen in Kurve 8, als er von Nico Rosberg ins Kiesbett geschickt wurde und auf Position 20 zurückfiel. Jenson hingegen konnte seine Erfolgsserie fortsetzen, und gegen Ende der ersten Runde hatte er sich von Position 17 auf Position 9 verbessert.

Da der Regen zunahm, fuhren alle Wagen gegen Ende der ersten Runde an die Boxen, um Regenreifen aufziehen zu lassen. Wieder auf der Strecke pflügte Jenson durch das Feld und lag zu Beginn der dritten Runde in Position vier. Aber seine Fahrt kam beim Einbremsen in Kurve 1 zu einem abrupten Ende, da Aquaplaning auftrat und er mit fünf anderen Wagen im Kiesbett landete.

Kurze Zeit später wurde das Rennen gestoppt.

Als der Regen nachließ, wurde das Rennen mit einer Safety Car-Phase neu gestartet und in Runde sieben wieder freigegeben. Rubens lag in Position neun und blieb das restliche Rennen über knapp außerhalb der Punkte.

Im mittleren Renndrittel war es trocken, aber 10 Runden vor Schluss des Rennens regnete es erneut. Und während Rubens bei feuchter Strecke auf Giancarlo Fisichella aufschließen konnte, überquerte er als 11. die Ziellinie – 41 Sekunden hinter dem Italiener.

Das Honda Racing F1-Team fährt jetzt zu einem dreitägigen Test nach Jerez in Spanien, um sich auf das nächste Rennen, den Großen Preis von Ungarn am 5. August, vorzubereiten.

RUBENS BARRICHELLO
"Ich bin über das heutige Ergebnis sehr enttäuscht. Der Wagen ließ sich von Anfang an schlecht fahren, und das besserte sich auch während des Rennens nicht wirklich. Die Ursache ist vermutlich die Kollision mit Rosberg. Ich fahre gern bei diesen Wetterbedingungen, und wir hatten heute gute Chancen, so wie sich das Wetter entwickelte. Der Wagen spielte jedoch nicht mit, und wir konnten unsere Möglichkeiten nicht optimal nutzen.“

JENSON BUTTON
„Ich hatte keinen guten Start und fiel auf Position 20 zurück. Die erste Runde lief aber sehr gut für mich, und ich lag in Position sechs, als ich an die Box fuhr, um Regenreifen aufziehen zu lassen. Anschließend regnete es heftig, und die erste Kurve verwandelte sich in einen See. Zu diesem Zeitpunkt lag ich in Position vier hinter Massa und Alonso. Ich habe nur kurz die Bremse berührt; alle vier Räder blockierten, und ich landete im Kiesbett. Es ist wirklich eine Schande, da mein Tank voll war und wir eine gute Strategie hatten, wenn man bedenkt, wie sich das Rennen für die anderen entwickelte. Außerdem fahre ich gern auf nasser Strecke. Dieses Rennen war ein Glücksspiel, und ich habe leider verloren.“

JACKY EECKELAERT
Technischer Leiter

„Wir haben heute die Chance verpasst, einige wertvolle Punkte zu bekommen. In den beiden ersten Runden konnte Jenson 15 Wagen überholen und lag in Position vier, als er von der Strecke abkam und im Kiesbett landete. Fast zur gleichen Zeit wurde Rubens Wagen am Heck beschädigt, als er von hinten von Rosberg gerammt wurde. Obwohl das Rennen gestoppt wurde, reichte die Zeit nicht für eine angemessene Reparatur im Starterfeld. Folglich hatte der Wagen von Rubens keine gute Aerodynamik, und er konnte mit der Geschwindigkeit der vor ihm liegenden Fahrer nicht mithalten.“


22 Juli 2007
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