GP Malaysia, Bmw Sauber F1 Team: Training | Click to enlarge |
Das BMW Sauber F1 Team konzentrierte sich in den beiden ersten freien Trainings zum PETRONAS Großen Preis von Malaysia auf die Rennvorbereitungen. Beide Trainings verliefen für das Team ohne technische Störungen.
Robert Kubica:
BMW Sauber F1.09-05 / BMW P86/9
1. Training: 13., 1.37,039 min / 2. Training: 17., 1.37,267 min
„Wir haben uns heute ganz auf die Rennvorbereitung konzentriert, insbesondere auf den Reifenvergleich. Die Spezifikationen, die Bridgestone nach Malaysia gebracht hat, unterscheiden sich stark von denen in Melbourne, und natürlich haben wir hier eine ganz andere Streckencharakteristik sowie viel höhere Asphalttemperaturen, also eine ganz neue Situation. Wir haben viele Daten gesammelt und eine Basis, um im Rennen das ganze Potenzial der Reifen zu erschließen. Nachdem wir heute Long-Runs gefahren sind, werden wir uns morgen auf einzelne schnelle Runden konzentrieren.“
Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.09-04 / BMW P86/9
1. Training: 18., 1.37,640 min (KERS) / 2. Training: 20., 1.37,930 min
„Die Resultate sehen natürlich nicht gut aus, aber in Melbourne hatten wir am Freitag ein ähnliches Bild. Dennoch: Wir haben noch einiges an Arbeit vor uns, um die Balance zu verbessern. Ich bin im ersten Training mit dem KERS und im zweiten ohne gefahren. Das ist ein deutlicher Unterschied – einerseits für die Balance des Autos, andererseits durch das Fehlen des Boosts. Das war die Erfahrung, die wir machen wollten, deshalb haben wir das System zwischen den Sitzungen ausgebaut. Jetzt werfen wir alles in die Waagschale: Rundenzeiten, Daten und mein Gefühl. Dann entscheiden wir, ob wir das KERS hier einsetzen oder nicht.“
Willy Rampf (Head of Engineering):
„Wir haben unser geplantes Programm in beiden Sitzungen konsequent absolviert. Dabei haben wir uns auf die Rennvorbereitung konzentriert. Ein Schwerpunkt war der Reifenvergleich über die lange Distanz. Wir haben heute außerdem bei Nick zwei Varianten getestet – in der ersten Sitzung ist er mit KERS gefahren, in der zweiten ohne. Dafür gibt es zwei Gründe: Wir wollten einen direkten Vergleich bekommen und den Wechsel zwischen zwei Trainingssitzungen praktizieren. Technisch gab es keinerlei Probleme.“
03 April 2009
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