GP von Japan, Honda Racing F1 Team: Frustration in Japan | Click to enlarge |
Die Fahrer des Honda Racing F1-Teams, Jenson Button und Rubens Barrichello, kämpften heute bei sehr schlechtem Wetter auf dem Fuji Speedway und fuhren ihre RA107-Rennwagen in den Positionen 10 und 11 ins Ziel.
Das verregnete, 67 Runden lange Rennen begann für das Honda Racing F1-Team vielversprechend, da Jenson von Position 6 aus starten konnte. Aber eine Kollision mit Nick Heidfeld in Runde 21, ein Drosselklappenproblem und mehrere Safety Car-Phasen machten dem Briten das Leben schwer. Schließlich blieb er in der letzten Runde stehen, nachdem Takuma Sato ihn berührt hatte und seine Radaufhängung gebrochen war.
Das Rennen begann hinter dem Safety Car, und beide Wagen waren mit Bridgestone Extrem-Regenreifen unterwegs. Obwohl in den ersten Runden die gelben Flaggen geschwenkt wurden, konnte sich Jenson auf Position vier verbessern, als die vor ihm liegenden Ferraris an die Boxen fuhren.
Das Rennen wurde in Runde 20 freigegeben. Aber in der ersten Kurve nach dem Neustart kollidierte Jenson mit Heidfeld und verlor seinen Frontflügel. Außerdem gab es an seinem Wagen ein vorübergehendes Problem mit einem Motorsensor, so dass er in der ersten Runde langsamer fahren musste. Er musste an die Box fahren und fuhr in letzter Position liegend wieder auf die Strecke.
Rubens startete aus Position 17. Er fiel während der ersten Runden auf Position 19 zurück, konnte sich aber bis auf Position 12 verbessern, als die zweite Safety Car-Phase in Runde 42 begann. Jenson lag zu dieser Zeit in Position 17.
Während der letzten Safety Car-Phase konnten sich die beiden Fahrer auf die Positionen 8 und 13 verbessern, als einige vor ihnen liegende Fahrer in einen Unfall verwickelt waren. Rubens konnte sich um einen weiteren Platz verbessern, als Massa an die Box fuhr. Aber über den 7. Platz kam er nicht hinaus, da er in Runde 60 zum schnellen Nachtanken an die Box musste. Er reihte sich hinter Jenson wieder ein und überquerte die Ziellinie als 10.
Das Honda Racing F1-Team hat jetzt eine knappe Woche Zeit, um mit seinem Equipment nach Shanghai zu fliegen und am Großen Preis von China teilzunehmen, der nächstes Wochenende stattfindet.
RUBENS BARRICHELLO
„Ich bin natürlich sehr enttäuscht, dass unsere Strategie heute nicht aufgegangen ist. Aber meiner Meinung nach hätte das Rennen schon sehr früh unterbrochen werden müssen. Das Wetter war sehr schlecht, und die Sichtverhältnisse waren während des ganzen Rennens katastrophal. Wir haben versucht, die Bedingungen zu unserem Vorteil zu nutzen, aber es hat heute einfach nicht geklappt. Wir müssen jetzt nach vorne schauen und uns auf das kommende Wochenende in China konzentrieren."
JENSON BUTTON
„Es ist sehr frustrierend, dass wir unsere gute Leistung beim Qualifying beim heutigen Rennen nicht zu unserem Vorteil nutzen konnten. Wetter und Sichtverhältnisse waren so schlecht, dass es auf der Strecke wirklich gefährlich war. Und es war sehr schwierig, die Reifen so warm zu halten, dass sie effektiv hafteten. Ich hatte meinen Frontflügel schon nach einer Kollision mit Heidfeld verloren. Dann gab es ein Problem mit einem Motorsensor, und ich fiel auf den letzten Platz zurück.
Ich musste mir an der Box eine neue Nase holen. Anschließend drehte sich alles nur darum, irgendwie auf der Strecke zu bleiben und möglichst viele Positionen gut zu machen. Es ist wirklich eine Schande, da wir heute einige Punkte hätten bekommen können. Aber wir haben wenigstens einen kleinen Trost in Form der guten Leistung, die wir gestern gezeigt haben und die das Team glücklich gemacht hat.“
JACKY EECKELAERT
Technischer Leiter
„Es ist enttäuschend, dass wir unser Heimatrennen in den Positionen 10 und 11 beendet haben – vor allem, weil Jenson aus der dritten Reihe gestartet ist. Seine Chancen auf einen Punktesieg sind leider in der ersten Kurve zunichte gemacht worden, nachdem er seinen Frontflügel nach einer Kollision mit Heidfeld verloren hatte. Wegen der schlechten Sichtverhältnisse kann man aber keinen Fahrer dafür verantwortlich machen. Rubens ist ein solides Rennen gefahren und konnte sich von Position 17 auf Position 10 verbessern. Leider haben die Safety Car-Phasen aber seine Treibstoffstrategie zunichte gemacht. Wir haben heute die Möglichkeit verpasst, einige Punkte zu erzielen, und das ist sehr frustrierend.”
30 September 2007
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