Großen Preis von Ungarn, ING Renault F1 Team: Das ING Renault F1 Team rettet in schwierigem Rennen einen WM-Punkt | Click to enlarge |
Schwieriges Rennen mit versöhnlichem Resultat: Trotz ungünstiger Ausgangslage holte das ING Renault F1 Team im Großen Preis von Ungarn einen WM-Punkt.
Mit den Startplätzen elf für Heikki Kovalainen und – nach einer Rückversetzung durch die Rennkommissare – 13 für Giancarlo Fisichella setzte das ING Renault F1 Team für den Großen Preis von Ungarn auf ein aggressives Rennen. Kovalainen gelang nach einem hervorragenden Start der Sprung auf den letzten Punkterang, während Fisichella als Zwölfter ins Ziel kam. Sein Rennen wurde nachhaltig von der Strafe in der Startaufstellung beeinflusst.
Heikki Kovalainen (Platz 8)
„Von Startplatz elf aus war das heute ein mühsames Rennen. Aber ich habe nie aufgegeben, pausenlos attackiert und bin mit einem WM-Punkt belohnt worden. Mir gelang ein sehr guter Start. Dann musste ich mich selbst ermahnen, ruhig und geduldig zu bleiben, um keinen Fehler zu begehen. Unter diesen schwierigen Bedingungen habe ich heute das Maximum erreicht. Ich bin immer noch etwas enttäuscht vom Ausgang des Qualifyings, aber wie ich gestern schon ankündigte, haben wir noch das Beste aus der Situation gemacht. Wir müssen uns nun voll auf den Grand Prix der Türkei in drei Wochen konzentrieren.”
Giancarlo Fisichella (Platz 12)
„Mein Rennen habe ich gestern verloren. Die Strafe hat mich um ein besseres Ergebnis gebracht, und ich bin immer noch überzeugt, dass sie ungerecht war. Mein Start klappte sehr gut. Danach war es schwierig, einen guten Rhythmus zu finden, weil ich lange im Verkehr feststeckte. Später konnte ich einige Runden frei fahren – in dieser Phase gelangen mir meine besten Rundenzeiten. Nach meinem zweiten Stopp touchierte mich Anthony Davidson, als ich ihn überholte. Danach hat sich das Handling meines Autos verschlechtert. Ich bin von dem heutigen Ergebnis enttäuscht, auch weil es das Team nicht weiterbringt. Es reflektiert nicht unser Leistungsniveau; wir haben das Potenzial für deutlich bessere Resultate. Genau das wollen wir jetzt unbedingt beim nächsten Lauf in Istanbul beweisen.”
Flavio Briatore (Geschäftsführer des ING Renault F1 Teams)
„Der Hungaroring genießt einen Ruf als knifflige Strecke, besonders, wenn es ums Überholen geht. Und heute war es angesichts unserer Startpositionen – erst recht seit der Bestrafung von Giancarlo Fisichella – umso schwieriger. Aber wir haben das Mögliche erreicht. Heikki ist ein sehr starkes Rennen gefahren, er war sehr aggressiv und ließ zu keinem Zeitpunkt nach. Für Giancarlo bin ich enttäuscht, er hätte eine Punkteplatzierung verdient gehabt.”
Pat Symonds (Leitender Ingenieur des ING Renault F1 Teams)
„Wir haben heute den Preis für das gestrige Qualifying bezahlt. Im Rennen zeigte Heikki eine hervorragende Leistung und verbesserte sich auf einer Strecke, auf der das Überholen so gut wie unmöglich ist, um drei Positionen – mehr als jeder andere Pilot heute. Er rettete für uns einen Punkt, nachdem er das gesamte Rennen über am Limit unterwegs war. Giancarlo litt nicht nur unter der Rückversetzung in der Startaufstellung, sein Auto erwies sich nach der Kollision mit Davidson auch noch als sehr schwer fahrbar. Er hatte heute wirklich ein sehr kompliziertes Rennen. Aber wir blicken bereits wieder nach vorn auf den nächsten WM-Lauf, den Großen Preis der Türkei.”
05 August 2007
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