Der neue Opel Agila: Das Design | Click to enlarge |
„Mit seinem etwas frechen Auftritt passt der neue Agila perfekt in die aktuelle Modellpalette von Opel. Und die freundlichen Kulleraugen und der lächelnde Kühlermund sorgen für spontane Sympathie.“
Uwe Müller, Agila-Designer
Praktisch war der Agila schon immer. „Doch für die zweite Generation des Agila wurde die Zielsetzung deutlich erweitert: Ohne Abstriche bei der Funktionalität wollten wir unserem Kleinsten erheblich mehr Charme im Design mitgeben“, beschreibt Chefdesigner Uwe Müller die Konzeptphase.
Operation gelungen: Der neue Agila präsentiert sich mit ausgewogenen Proportionen, freundlichen Rundungen und einer markanten Seitengrafik. Seine Passagiere sitzen weiterhin hoch und aufrecht, die Dachlinie wurde jedoch dynamisch abgesenkt und verläuft jetzt in einem sanften Bogen nach hinten. Das kam auch der Aerodynamik zugute: Mit cw 0,35 setzt der Agila für ein Fahrzeug seiner Länge (3,74 Meter) dem Wind relativ wenig Widerstand entgegen.
Die Front ist besonders Opel-typisch: Die mandelförmigen Leuchteneinheiten erinnern an den neuen Corsa, mit seinen darin integrierten runden Scheinwerfern sieht der Agila die Welt mit Kulleraugen. Die löffelförmige Einfassung der Nebelscheinwerfer ist ebenso ein typisches Opel-Element wie die Pfeilung der Front- und Heckstoßfänger, die vorn durch den typischen Falz („Bügelfalte“) in der Motorhaube noch betont wird. Für die Verbindung zwischen dem prominent verchromten, zu einem Lächeln geformten Kühlergrill und der Haube sorgt eine runde Aussparung, in der sich der große Opel-Blitz selbstbewusst präsentiert.
Runde Elemente finden sich auch am Heck: Die schmale senkrechte Leuchteneinheit, die eine große, beladungsfreundliche Heckklappe ermöglicht, wird durch das kugelförmig modellierte Rücklicht akzentuiert.
Gleichzeitig ist der neue Agila ein Vorbote für Stilelemente, die künftig eine größere Rolle bei Opel spielen werden. Die dynamisch aus dem vorderen Radlauf unterhalb der Gürtellinie nach hinten gezogene Lichtkante gehört ebenso dazu wie der skulpturenhaft modellierte untere Abschluss der Karosserieflanken. Die Instrumentenbeleuchtung in einem roten Farbton erlebte ihre Opel-Weltpremiere in der gefeierten Coupé-Studie Opel GTC Concept, die im März 2007 auf dem Genfer Salon vorgestellt wurde.
Auch innen gilt: Langweilig war gestern. „Frische Farben ganz nach Wunsch und moderne Formen erzeugen ein Ambiente, das durch die großzügige Kopffreiheit noch verstärkt wird“, sagt Innenraum-Designerin Belinda Müller. Grau in Grau ist out: Fröhliche Farbakzente wie unter anderem Orange oder Blau bei Stoffen, Umrandung der Mittelkonsole und Instrumententafel machen Laune (mehr dazu im Kapitel „Leben an Bord“).
Ein großer Schritt nach vorn sind auch die Anmutung und Passgenauigkeit der Materialien. Die hohe Sitzposition des vielseitigen Fünfsitzers sorgt für Übersichtlichkeit, der hoch gesetzte Schalthebel und das höhenverstellbare Lenkrad mit Radiofernbedienung für leichte Bedienbarkeit. Der Drehzahlmesser thront in einem separaten Gehäuse auf der Instrumententafel, alle anderen Informationen finden sich im großen markanten Rundinstrument.
12 Juli 2007
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