Innovationen in Sicherheit und Umwelt |
Im neuen NATC arbeiten rund 2.000 Ingenieure. Die Architektur des Gebäudes ist bewusst offen gestaltet, um so die Kommunikation zwischen den verschiedenen Abteilungen und damit ein bereichsübergreifendes Arbeiten zu fördern. Eine Besonderheit sind mit Fahrzeug-Aufzügen ausgestattete Versammlungs-Räume mit Platz für bis zu 200 Personen. Der abgestufte Aufbau erlaubt einen ungehinderten Blick auf die Aktivitäten im ersten Stock, wo die Autos von morgen entstehen. Selbstverständlich achtete Nissan beim Bau und Betrieb des NATC auf möglichst geringen Energieeinsatz und einen niedrigen CO2-Ausstoß.
Das NATC ist das aktuellste Vorhaben in einer ganzen Reihe weiterer Zukunftsprojekte. Erst kürzlich hat Nissan sein neues globales Designcenter in Atsugi eröffnet, für 2009 ist der Bezug einer neuen Konzernzentrale in Yokohama geplant. Und auch für Nordamerika ist ein neuer Hauptsitz in Nashville (US-Bundesstaat Tennessee) im Bau.
Zugleich hat das Unternehmen seine historisch gewachsene Präsenz in der zum Großraum Tokio gehörenden Präfektur Kanagawa weiter verstärkt. Hier liegen im engen Radius das Motorenwerk Yokohama, die Fertigungsstätte Oppama, das NTC (Nissan Technical Center) und das komplett neue NATC.
Zu den wichtigsten Technologie-Aktivitäten der Gegenwart zählen das Intelligent Transportation System (ITS), bei dem Autos mit Verkehrsampeln kommunizieren. Damit will Nissan die Zahl von Unfällen mit Fußgängern und jene von Staus vor stark frequentierten Kreuzungen vermindern. Des weiteren in der Entwicklung sind ein fortschrittliches Abstands-Kontrollsystem, eine auf vier Mikro-Kameras zurückgreifende Einparkhilfe mit 360-Grad-Überwachung des Umfelds und ein System, das bei einem riskanten Spurwechsel auf der Autobahn warnend eingreift.
06 Juni 2007
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