Volkswagen-Belegschaft unterstützt Jugendhilfeprojekt ZOB mit 1.000 Euro | Click to enlarge |
Klaus Schneck, Mitglied des VW-Betriebsrates, und Leopold Paeth vom VW-Personalwesen Wolfsburg übergaben am Freitag die Spende an den ZOB-Projektleiter Klaus Gieseke und Mitarbeiterin Birgit Pilz.
„Durch gute und qualifizierte ambulante Reaktionen auf Straftaten junger Menschen kann künftigen Gesetzesverletzungen eher erfolgreich vorgebeugt werden als durch Freiheitsentzug. Aus diesem Grund unterstützt die Volkswagen-Belegschaft das Jugendhilfeprojekt ZOB gern", sagte Schneck. Paeth betonte: „Das Projekt hilft, das Problem direkt an der Wurzel zu packen. Anstelle von Arrest wird speziell auf die einzelnen Jugendlichen eingegangen und ihnen eine Hilfestellung bei der Problembewältigung geboten."
Das Projekt ZOB des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Gifhorn bietet seit 1992 straffällig gewordenen Jugendlichen Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen an. Nach dem Leitgedanken „Erziehung statt Strafe" hat sich die Jugendhilfeeinrichtung zum Ziel gesetzt, die 14- bis 21-Jährigen wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Neben den sozialen Trainingskursen umfasst das Projekt auch die Frühintervention für erstauffällige Drogenkonsumenten und die sozialpädagogische Betreuung bei Arbeitsauflagen.
05 November 2006
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