'Innovation der Vernunft' 2007: Auszeichnung für die Hochtemperatur-Brennstoffzelle von Volkswagen | Click to enlarge |
„Diese Auszeichnung nehme ich stellvertretend für mein Forschungsteam sehr gerne entgegen. Wir haben Grundlagenforschung betrieben und mit den viel versprechenden Ergebnissen den Weg für die Brennstoffzellentechnologie entscheidend geprägt" sagte Forschungschef Leohold im Rahmen der Preisverleihung.
Innerhalb der vergangenen acht Jahre entwickelten die Forschungsexperten von Volkswagen eine neuartige Membran als Herzstück der Brennstoffzelle, die ein kleineres, effizienteres und preiswerteres Gesamtsystem ermöglicht. Die wesentlichen Modifikationen sind: Die neue Hochtemperatur-Membran auf Phosphorsäure-Basis und ebenfalls neu konzipierte Elektroden. Somit können Brennstoffzellen dauerhaft bei Temperaturen von 120 Grad Celsius betrieben werden - ohne Leistungsverlust, ohne Befeuchtung und ohne irreparable Beschädigung der Zellen. Die Besonderheit ist, dass die Hochtemperatur-Membran Phosphorsäure anstatt Wasser zur Energiegewinnung nutzt.
Erste Fahrzeug-Prototypen, die diese Hochtemperaturtechnologie nutzen, könnte es etwa 2010 geben. Einen Serieneinsatz dieser Zukunftstechnologie wird nicht vor 2020 erwartet.
27 März 2007
|
Auto-News: weitere news
Opel Tigra TwinTop trägt jetzt Mango-Fashion'Smart materials': GM schafft Durchbruch bei Werkstofftechnologie
Der neue V8-Motor für den BMW M3
Produktionsjubiläum bei Volkswagen 25 Millionen Golf gefertigt
Verkaufsexponate als Appetithappen auf der Techno Classica
Betriebsversammlung bei Volkswagen in Salzgitter
