Cadillac SRX 2007: Technologie | Click to enlarge |
Beim SRX kommen in umfangreichem Maß ultrahochfeste Stahlelemente zum Einsatz, die in die Karosseriestruktur eingeschweißt sind. Für die achteckigen Motorträger, die Schweller und die Längsträger des SRX wird hochfester Stahl verwendet. Hinter dem Armaturenbrett verbirgt sich das größte tragende Element des Fahrzeugs, ein zweiteiliges quer durch das Fahrzeug verlaufendes Magnesiumgussstück. Es verläuft quer über die obere Front des Armaturenbretts im Stirnwandbereich, ist unten an den A-Säulen befestigt und ergänzt den unter dem Boden parallel verlaufenden ersten Querträger des Rahmens.
All diese strukturellen Verbesserungen tragen zu einer Karosseriefrequenz von etwa 23 Hertz beim neuen Cadillac SRX bei - ein Steifigkeitswert auf Weltklasseniveau. Dies ermöglicht ein stabiles Handling wie bei einer Sportlimousine, extrem niedrige Geräusch- und Schwingungswerte und eine hervorragende passive Sicherheit.
Die Knautschzonen des SRX sind stahlverstärkt und bieten höchsten Insassenschutz. Der Sicherheitskäfig besteht aus der offenen Bodenwanne, Schwellern, dem Mitteltunnel und den A- und B-Säulen. Er stützt die Frontknautschzone und leitet die Aufprallenergie von der Fahrgastzelle ab.
Der Cadillac SRX setzt nicht nur neue Maßstäbe im Bereich der passiven Sicherheit im Hinblick auf Konstruktion und Ausstattung, er ist auch wegweisend, was die dynamische Sicherheit angeht. Mit der eingesetzten Technologie, die für beeindruckende Leistungsfähigkeit und hervorragende Fahreigenschaften sorgt, wurde auch ein in allen Fahrsituationen sicheres Fahrzeug geschaffen.
Dank der herausragenden Leistungsfähigkeit bei jedem Wetter ist das Fahrzeug ein wahres Auto für passionierte Autofahrer. Die neuesten Technologien bieten dem Fahrer des SRX uneingeschränkte Kontrolle. Die SRX-Modelle mit Allradantrieb verfügen über eine Drehmomentverteilung von 60:40 zwischen Vorder- und Hinterachse, wodurch automatisch mehr Traktion auf bestimmte Räder gegeben wird, sobald Schlupf auftritt.
Der SRX verfügt serienmäßig über ein ABS-System für alle vier Räder und über die Traktionskontrolle (TCS). Das Vierkanal-ABS-System überwacht die Drehzahl jedes einzelnen Rads, wodurch die Radbremsen einzeln angesteuert werden können. Dies sorgt für optimale Fahrzeugkontrolle und für sicheres Bremsen, auch wenn einmal ein Bremskreislauf ausfallen sollte. Die ABS-Software nutzt Lenkradpositionssensoren und Gierungssensoren. Damit kann das System unterscheiden, ob auf gerader Strecke oder in Kurven gebremst wird.
Das System verfügt außerdem über einen Notbremsassistent und über eine dynamische Bremskraftverteilung. Der Bremsassistent (PBA) erkennt eine Notbremssituation anhand der Kraft oder der Geschwindigkeit, mit der der Fahrer das Bremspedal betätigt. Die Bremskraft wird dann nach Bedarf verstärkt. Die dynamische Bremskraftverteilung regelt den Bremsdruck und sorgt so für einen optimalen Bremsweg und eine optimale Kontrolle bei allen Fahrbedingungen.
Die in das ABS-System integrierte Vierkanal-Traktionskontrolle (TCS) zeigt bei allen Fahrgeschwindigkeiten ihre Wirkung. Sie vereint Drehmomentsteuerung und Bremssteuerung und regelt die Raddrehzahl bei jeder Fahrgeschwindigkeit. Dies ermöglicht dem Fahrer maximale Kontrolle in jeder Situation. Wenn das System beim Beschleunigen feststellt, dass Radschlupf droht, wird an die Drosselklappensteuerung ein Signal zur Absenkung des Drehmoments der Antriebsräder gesendet. Bei Extrembedingungen wie etwa beim Übergang von Straßenpflaster auf vereiste Fahrbahn beim Beschleunigen, werden die Bremsen selektiv betätigt, damit das Fahrzeug unter Kontrolle bleibt.
Die voll integrierte Fahrwerkregelung wird vom StabiliTrak-System unterstützt. Dabei handelt es sich um ein ausgereiftes aktives Vierkanal-Handling-System, das unabhängige Kontrolle an allen vier Rädern des Fahrzeugs bietet. Es verknüpft die dynamischen Kontrollsysteme im Fahrzeug (z. B. ABS und Traktionskontrolle) und hilft so dem Fahrer, auch bei schwierigen Bedingungen wie nassen, schneebedeckten oder vereisten Straßen, in engen Kurven und bei Ausweichmanövern die Kontrolle zu bewahren.
StabiliTrak ermittelt die Absichten des Fahrers und optimiert die Gesamtkontrolle über das Fahrzeug, damit die Dynamikkräfte in jeder Fahrsituation im sicheren Bereich bleiben. Das System integriert im Wesentlichen ABS und Traktionskontrolle, so dass alle vier Räder des Fahrzeugs entsprechend dem Gierungsverhalten und den Lenkbewegungen des Fahrers gesteuert werden. Der Systemalgorithmus ermittelt den Aktivierungspunkt anhand der Daten, die von einer Reihe von Sensoren stammen: Raddrehzahl, Gierung, Querbeschleunigung, Druck im Hauptbremszylinder, Lenkradeinschlag und Fahrzeuggeschwindigkeit.
Wenn der Fahrer die Grenzwerte beim jeweiligen Straßenbelag überschreitet, betätigt das System selektiv die einzelnen Radbremsen, um die Gierung im Zaum zu halten. Dabei kann es zur Kontrolle des Radschlupfs beim Bremsen oder Beschleunigen zwischen ABS und Traktionskontrolle umschalten oder beide Systeme kombiniert einsetzen.
Bei Fahrzeugen, die mit der optional erhältlichen Magnetic Ride Control ausgestattet sind, wird gleichzeitig das MR-Steuergerät aktiviert. Es regelt die Gewichtsübertragung bzw. den Wankwert des Fahrzeugs - z. B. durch eine kurzzeitig steifere Federung des rechten Vorderrads, damit das Auto beim Bremsen stabilisiert wird. Das System verbessert das Handling, die Fahrzeugstabilität und die Seitenführung, wenn sich das Fahrzeug in Grenzsituationen befindet. Potenzielles Ausbrechen oder ein Verlust über die Kontrolle des Fahrzeugs werden so korrigiert, noch bevor sich der Fahrer dessen überhaupt bewusst wird.
15 Januar 2007
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