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Cadillac SRX 2007: Fahrwerk und Fahrdynamik

Cadillac SRX 2007: Fahrwerk und Fahrdynamik
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Der Cadillac SRX hebt die Meßlatte für Fahrleistung und Fahrverhalten im Luxus-SUV-Segment an. Allradantrieb, Einzelradaufhängung und hervorragende Fahrwerkregelsysteme, wie etwa die optionale Magnetic Ride Control, fügen sich mit ausgezeichneten Antriebsstrangkombinationen in einem wahren Auto für passionierte Autofahrer zusammen, was man bei SUVs selten antrifft.

Dank der Kombination des Fahrwerks mit überlegenen Fahreigenschaften und dynamischer Stabilität, einer Gewichtsverteilung von nahezu 50:50, niedrigem Schwerpunkt, Allradantrieb, herausragender Antriebskombination und einer Vielzahl hochmoderner Stabilisierungseinrichtungen ist der SRX ein besonderes SUV, dem Fahrspaß als wesentlicher Charakterzug mit auf den Weg gegeben wurde

Das präzise Handling des Autos passt genau zur elektronischen, geschwindigkeitsabhängigen Lenkunterstützung, mit der der SRX serienmäßig ausgestattet ist. Mit steigender Geschwindigkeit ist beim Lenken ein höherer Kraftaufwand erforderlich. Dies verleiht dem Fahrer bei höheren Geschwindigkeiten ein besseres Gefühl für die Straße und eine bessere Kontrolle über das Fahrzeug. Bei niedriger Geschwindigkeit ist der erforderliche Kraftaufwand geringer. Dies sorgt für ein besseres Ansprechverhalten und bessere Manövrierfähigkeit, wenn es eng wird, z. B. beim Einparken, wobei der relativ enge Wendekreis von 12,1 m eine weitere Trumpfkarte ist.

Wie auch bei der Limousine Cadillac CTS knüpften die Entwickler an einem guten Startpunkt an: der außergewöhnlichen Verwindungssteifigkeit und den hervorragenden Dynamikeigenschaften der Sigma-Architektur des SRX. Die Trapezlenker-Einzelradaufhängung der Vorderräder mit oberen und unteren Querlenkern aus Aluminium senkt die ungefederte Masse und optimiert so Handling und Radkontrolle. Durch die geringere ungefederte Masse ist weniger Dämpfung erforderlich und bei unebenem Straßenbelag wird eine bessere Straßenlage erzielt. Bei den vorderen Stoßdämpfern handelt es sich um Einrohrdämpfer, die Unebenheiten praktisch verzögerungsfrei dämpfen.

Die Einzelradaufhängung mit Mehrlenkerachse der Hinterräder mit voll isoliertem hinteren Rahmen hebt sich vom übrigen Marktsegment durch ihre technische Reife ab. Zum fein abgestimmten Fahrverhalten trägt der außergewöhnliche Federweg von 200 mm an der Vorderachse und fast 250 mm an der Hinterachse bei. Je größer der Federweg, desto mehr Raum steht für die Ableitung der Stoßenergie zur Verfügung, die von den Unebenheiten der Straße auf die Räder übertragen wird. Das sorgt für ein sanfteres Fahrgefühl.

Die Mehrlenkerkonstruktion bietet maximale Anpassungsflexibilität, damit die Federung mit speziellen Einstellungen auf bestimmte Kräfte reagieren kann. Bei starken Querbeschleunigungskräften in Kurven reagieren die Hinterräder z. B. mit den korrekten Werten für Radsturz und Vorspur, damit sich das Fahrverhalten nicht destabilisiert. Für die Hinterradaufhängung werden zudem lastausgleichende Stoßdämpfer eingesetzt. Das vollautomatische hydraulische Niveauregelungssystem passt sich automatisch an unterschiedliche Last- und Straßenbedingungen an.

Der SRX verfügt über belüftete Scheibenbremsen vorne und hinten mit serienmäßigem ABS-System für alle vier Räder und Traktionskontrolle. Alle vier Bremsen sind mit belüfteten Scheiben (323 x 32 mm vorne und 320 x 26 mm hinten) mit leichten Bremssätteln aus Aluminium ausgerüstet. Die vorderen Bremsen verfügen über Doppelkolbensättel, hinten kommen Einzelkolbensättel zum Einsatz.

Zur Bremsanlage gehört auch eine dynamische Bremskraftverteilung, die den Bremsdruck regelt und so für einen optimalen Bremsweg und eine optimale Kontrolle bei allen Fahrzeugbeladungsbedingungen sorgt. So ist das System z. B. in der Lage festzustellen, welches Rad sich in der Kurvenaußenseite befindet, wenn Gierung auftritt, und den Bremsdruck entsprechend anzupassen.

Sowohl die V6- als auch die V8-Modelle sind mit Allwetter-Radialreifen hoher Geschwindigkeitsklasse ausgestattet, die mit Blick auf deren Fahrverhalten, Handling und Dynamikeigenschaften ausgewählt wurden. Beim Modell Elegance werden 17-Zoll-Felgen verwendet, der Sport Luxury wartet mit 18-Zoll-Rädern auf.

Für den Cadillac SRX wird als Sonderausstattung auch das wegweisende System Magnetic Ride Control angeboten. Es sorgt für ein äußerst präzises Handling in Situationen, in denen bei hoher Geschwindigkeit plötzliche Fahrmanöver erforderlich sind. Bei diesem innovativen System werden die magnetischen Eigenschaften von Eisenpartikeln zur kontinuierlichen Anpassung der Dämpfung an die jeweiligen Straßenbedingungen und an das Verhalten des Fahrers genutzt.

Magnetic Ride Control wurde erstmalig im Jahr 2001 beim Cadillac Seville STS eingeführt. Danach kam es auch bei den Corvettes der jüngsten Generation sowie beim Cadillac XLR zum Einsatz. Mit dem Cadillac SRX kommt dieses System erstmalig in einem Allradfahrzeug zum Einsatz.

Das System nutzt die magnetorheologische Fluidtechnologie (MR-Technologie). Bei der magnetorheologischen Flüssigkeit handelt es sich um eine Suspension aus Eisenpartikeln in einer synthetischen Trägerflüssigkeit. Wenn das System aktiviert ist, werden die Eisenteilchen magnetisiert und Strukturen ausgerichtet, wodurch sich der Strömungswiderstand der Flüssigkeit verändert. Ein Bordcomputer steuert Veränderungen der Dämpfungskräfte über Magnetspulen in den Stoßdämpfern, so dass die Dämpfung an jedem Rad 1.000 mal pro Sekunde angepasst werden kann - diese Leistungsfähigkeit bietet kein anderes System. Dieses hervorragende Ansprechverhalten sorgt auch auf schlechtesten Straßen für eine bessere Bodenhaftung der Räder und bewirkt so ein gleichmäßiges Fahren, da Springen, Wanken und Nicken wirksam verhindert werden. Außerdem sorgt es für eine ausgezeichnete Wankkontrolle bei plötzlichen Lenk- und Ausweichmanövern.
15 Januar 2007
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