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Le Mans-Siegertriebwerk wurde 'Motor des Jahres'

Le Mans-Siegertriebwerk wurde 'Motor des Jahres'
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Der so genannte „Smallblock“-V8 von General Motors sammelte eine weitere Auszeichnung für seine lange Liste von Ehrungen. Das Triebwerk erhielt die Auszeichnung „Motor des Jahres“ im weltweiten Motorsport im Rahmen der ersten professionellen Motorsportmesse in Köln. Das für den Rennsport modifizierte LS7.R-Triebwerk, das sich die Grundkonstruktion mit dem LS7-Achtzylinder des Serien-Smallblocks teilt, ermöglichte Corvette Racing den fünften Klassensieg für GT1-Fahrzeuge in Le Mans am 18. Juni 2006. Der Siebenlitermotor führte auch die „Compuware-Corvette“ C6.R in der American Le Mans Series (ALMS) zum Titelgewinn bei den Piloten und in der Teamwertung.

„Der Gewinn des Preises markiert einen weiteren Meilenstein in der Karriere des legendären Smallblock von GM“, erklärte GM-Rennleiter Mark Kent. Der Meisterschaftssieger LS7.R hat ein sehr hohes Level in seiner Entwicklungsgeschichte erreicht, ohne dabei seine wichtigsten Qualitätsmerkmale wie kompakte Bauweise, Einfachheit und hohe spezifische Leistung zu vernachlässigen. Diese Tugenden ebneten dem GM-Smallblock die Laufbahn zum erfolgreichsten seriennahen Motor im Motorsport weltweit.“

Die Auszeichnung zum Rennsportmotor des Jahres organisiert das Magazin „Race Engine Technology“, die weltweit führende Fachzeitschrift für Motorentechnik im Rennsport. Die Redakteure nominierten drei Motoren in jeder der vier Wertungskategorien: Formel-1-Motor des Jahres, weltweiter Rennmotor des Jahres, amerikanischer Rennmotor des Jahres, und Rennmotor für alternative Energien des Jahres. Die Wertungen erfolgten durch 50 Renningenieure, die das weltweite Spektrum des Motorsports repräsentieren.

Der Preis ging an Roger Allen, den verantwortlichen Renningenieur bei GM für Corvette Racing. In Vertretung von Allen und GM-Motorsport nahm Herb Fishel bei der Verleihungszeremonie den Preis entgegen. Unter der Ägide des früheren Leiters von GM-Motorsport war das Rennprogramm für die Corvette 1996 ins Leben gerufen worden.

„Der Gewinn dieses prestigeträchtigen Preises wirft ein Schlaglicht auf die technische Kompetenz von GM-Motorsport und das Weltklasseteam von Partnern und Zulieferern, die soviel zum Erfolg des LS7.R.Motors beigetragen haben,“ erklärte Roger Allen. „Der Sieg in Le Mans, der Titel in der ALMS und der Gewinn des Preises sind ein Tribut an die Teamarbeit von Pratt & Miller Engineering, Katech Motorenentwicklung und aller Zulieferer der Komponenten des LS7.R. Ganz persönlich ist es für ich eine besondere Ehre als Ingenieur einen Motor entwickelt zu haben, der die 500-Meilenrennen von Daytona und Indianapolis, sowie die 24-Stunendenrennen in Daytona und Le Mans gewonnen hat.“

Der LS7.R trägt das Erbe der siegreichen Tradition von GMs Smallblock weiter, die bereits 1955 begonnen hat. Der V8 ist Ausgangsprodukt für die Hotrod- und Tuningindustrie und ein Meilenstein für Rennserien rund um die Welt. Bislang hat General Motors rund 90 Millionen Smallblocks produziert, die es zusammen auf eine Leistung von mehr als 27 Milliarden PS bringen.

„GM Powertrain“ entwickelte aus dem Smallblock Produktionsmotor LS7 den 512 PS starken V8, der die Corvette Z06 antreibt. Die bislang stärkste serienmäßige Entwicklungsstufe des Motors nutzt eine Vielzahl von technischen Details, die für den Rennsport entwickelt wurden, einschließlich der Pleuel und Ventilfedern aus Titan, die Trockensumpfschmierung, die CNC-gefrästen Zylinderköpfe oder die geschmiedete Kurbelwelle und den Block aus Aluminium mit der großen Bohrung und den gehonten Zylinderlaufbuchsen.
21 November 2006
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