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Der neue Chevrolet Cruze: Trendsetter bei Design und Verarbeitungsqualität

Der neue Chevrolet Cruze: Trendsetter bei Design und Verarbeitungsqualität
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Der neue Chevrolet Cruze hebt die Messlatte für Design-Anmutung, Fertigungsqualität und Laufkultur in Europas Kompaktklasse. Unterstützt von einer voraussichtlich sehr guten Einstufung beim EuroNCAP-Sicherheits-Crashtest und einer neuen Motorengeneration, läutet der Cruze die neue globale Design-Sprache der Marke Chevrolet ein.

„Chevrolet steht seit jeher für ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis und der Cruze hält dieses Versprechen wie nie zuvor“, sagt Wayne Brannon, GM Europe Vice President, Chevrolet. „Mit seinem Styling, seiner Fertigungsqualität, den verarbeiteten Materialien und seiner großartigen Gestaltung innen wie außen definiert der Cruze den Begriff ‚Wertigkeit’ neu.“

Der speziell auf den europäischen Geschmack bei Design und Fahreigenschaften entwickelte Cruze kommt im Frühjahr in den Handel und führt eine Serie neuer Fahrzeuge von Chevrolet an, die seine Design- und Qualitätsstandards teilen. Chevrolet ist der festen Überzeugung, dass die Markteinführung des Cruze neue Maßstäbe im Segment setzt.

Karosseriedesign

Das multinationale Design-Team hatte den Auftrag, eine neue dynamische Limousine zu entwickeln, die der Marke Chevrolet einen neuen dynamischen Ausdruck verleiht. Die Federführung der Entwicklung lag bei Ingenieuren in Korea, die von Kollegen aus Deutschland, den USA und Australien unterstützt wurden.

„Unser Motto lautete Revolution statt Evolution“, berichtet Taewan Kim, Vice President GM DAT Design Center in Korea. Innen wie außen hat das Team eine neue globale Design-Sprache für die Marke Chevrolet entwickelt, die frische visuelle Elemente einführt und gleichzeitig den traditionellen Chevy-Stil neu interpretiert.

Die bogenförmige Dachlinie, die von der flachen Windschutzscheibe in die schräg stehenden CSäulen übergeht, ist das hervorstechende Design-Merkmal der Karosserie. Gepaart mit einem kurzen Heck bringt der Cruze erstmals den Look eines viertürigen Coupés in die Kompaktklasse.

Der Cruze vermittelt mit seinem großen Radstand und seinem straff geformten Aufbau gefällige Proportionen. Die markante konkave Schulterlinie, die von den Scheinwerfern bis zu den Rückleuchten fließt, soll zu einem Chevy-Markenzeichen werden. Das elegante Erscheinungsbild wird durch die klar gezeichnete und exakt verarbeitete Karosserie noch verstärkt.

Der zweigeteilte Kühlergrill trägt das Markenzeichen von Chevrolet, den goldenen Bowtie, mit neuem Selbstbewusstsein. Das Emblem wird eingerahmt von großen Scheinwerfergehäusen, die pfeilförmig weit nach hinten und oben in die Kotflügel reichen. Die Halogenleuchten sitzen hinter Linsen aus klarem Polycarbonat tief in ihrer glänzenden Einfassung mit schwarzen Akzenten oben und unten und haben so die Anmutung von Juwelen. Das sauber gestaltete Heck zieren bündig montierte Rückleuchteneinheiten, die mit zwei kreisrunden Formen das traditionelle Chevy-Zwillingslicht-Motiv aufgreifen. Die glatte, schnittige Erscheinung des Cruze ist auch seinem wettbewerbsfähigen cW-Wert von 0,31 geschuldet und einer erstklassigen Fertigungsqualität zu verdanken, die sonst höheren Fahrzeugklassen vorbehalten ist.

„Der Cruze ist ein außergewöhnliches Fahrzeug mit starkem und hochwertigem Charakter und gefälligen Proportionen“, ergänzt Kim. „Wir sind sicher, dass er unter seinen Wettbewerbern deutlich herausragen wird.“

Innenraumgestaltung

Der Innenraum der fünfsitzigen Limousine zeichnet sich durch harmonische und fließende Linien aus, die das sportliche und gleichfalls behagliche Ambiente unterstreichen. Genarbte, matte und soft-touch-Oberflächen verstärken die qualitativ hochwertige Ausführung, die über den Standard in der Kompaktklasse hinausreicht.

Beispielhaft für das Segment sind die bündig gearbeiteten Übergänge zwischen den Bedienelementen auf Mittelkonsole und Armaturenbrett sowie die trotz der coupéartig abfallenden Dachlinie großzügig bemessene Bein-, Kopf- und Schulterfreiheit für die Passagiere der hinteren Sitzreihe.

Die revolutionäre Design-Linie setzt sich im Armaturenbrett des Cruze fort. Dort findet sich das für Chevy charakteristische „Twin Cockpit“, das schon die erste Corvette-Generation auszeichnete. Die untere Cockpit-Verkleidung, die farblich auf die Sitzeinsätze abgestimmt ist, läuft von der Mittelkonsole symmetrisch zu beiden Seiten nach außen, was Fahrer und Beifahrer optisch näher zusammenrücken lässt.

In der Mittelkonsole liegen die übersichtlich integrierten Bedienelemente und Displays für Infotainmentsystem und Klimaanlage. Dabei fallen die in der Klasse sonst üblichen „Bilderrahmen“ weg, was einen glatten, modernen Look ergibt. Die Instrumententafel wurde mit Hilfe moderner 3D-Modellierung gestaltet, die analogen Zifferblätter verfügen über eine klare und kontrastreiche LED-Hintergrundbeleuchtung in markantem Weiß und Eisblau.

Eine wesentliche Verbesserung gegenüber seinem Vorgänger bietet der Cruze beim Sitzkomfort. Ein Drahtgeflecht und eine feste Schaumfüllung sorgen für eine gleichmäßige Gewichtsverteilung der Passagiere und damit für eine optimale Unterstützung der Sitzposition. Die Stoffpolster sind doppelt vernäht und garantieren eine lange Haltbarkeit. Optional stehen in der Top-LT-Ausstattung auch Lederpolster mit Sitzheizung zur Auswahl. Die Verstellbarkeit der Vordersitze gegenüber den Bedienelementen wurde um 50 Millimeter verlängert, was auch Fahrern mit langen Beinen einen hohen Reisekomfort im Kompaktsegment ermöglicht.

Eine manuell regulierbare Klimaanlage steht in der Basis-Version optional zur Verfügung, in der LS-Variante ist sie serienmäßig enthalten. Die LT-Ausstattung bietet ab Werk eine Zwei-Zonen Klimaautomatik. Alle Ausstattungsvarianten verfügen über einen Innenraumfilter und eine beheizte Heckscheibe.

Ein CD-Radio-Audiosystem mit MP3-Anschluss und zweifarbigem Grafikdisplay gehört zur Basis- und zur LS-Ausstattung. In der LT-Variante wird das Audiosystem durch einen sechsfachen CD-Wechsler und einen USB-Anschluss in der Mittelkonsole für einen iPod ergänzt. Ein DVD-Navigationsgerät mit sieben Zoll (17,8 cm) großem Farbdisplay für die Kartendarstellung wird in allen Ausstattungsvarianten angeboten – Premiere für Chevrolet.

Verwindungssteife Konstruktion

Die Karosseriestruktur des Cruze zählt zu den steifsten der Klasse. Dies garantiert eine solide Basis für beste Fahreigenschaften und hohen Komfort, was die besonders niedrigen Werte für Geräusche, Vibrationen und Härte bestätigen. Der Cruze wurde gemeinsam von GM-Ingenieuren aus Deutschland, den USA, Australien und Korea entwickelt „In zentralen Bereichen wie der Karosseriearchitektur, der Fahrwerkskonstruktion, Sicherheit und Elektrik haben wir auf die besten Lösungen des globalen GM-Netzwerks zurückgreifen können“, erklärt Peter Mertens, GM Global Vehicle Line Executive für das Kompaktwagensegment.

Der Fahrzeugrahmen besteht aus einer stabilen Stahlkonstruktion mit Form- und Pressteilen, die für eine Verwindungssteifigkeit von 17,66 KNm/Grad sorgen. Rund 65 Prozent der Karosserie bestehen aus hochfestem Stahl.

Die Konstruktion bietet ein Höchstmaß an Insassenschutz im Falle eines Aufpralls aus nahezu jeder Richtung. Verstärkungen aus hochfestem Stahl an A- und B-Säule sowie in den Schwellern sorgen für einen ausgezeichneten Unfallschutz. Die vorderen und hinteren Knautschzonen nehmen die Aufprallenergie bei einem Unfall optimal auf, ohne die Fahrgastzelle zu beeinträchtigen. Stabile Stahlträger in den Türen gewährleisten einen wirksamen Seitenaufprallschutz. Die Stoßfänger sind so konstruiert, dass sie bei einer geringen Geschwindigkeit bis zu 4 km/h die Aufprallenergie komplett aufnehmen können, um Schäden an der Karosserie zu minimieren.

Die stabile Konstruktion des Cruze reduziert neben Vibrationen auch jeglichen Lärm wie Motor- und Windgeräusche und sorgt so für einen ruhigen Fahrkomfort. Das Ergebnis: Der Cruze weist mit die beste Innenraumakustik in seinem Segment auf.

Auf allen fünf Sitzplätzen bietet der Cruze Drei-Punkt-Automatikgurte. Neben Fahrer- und Beifahrerairbag sind in allen Ausstattungsvarianten Kopf- und an den Vordersitzen befestigte Seitenairbags sowie Sicherheitspedale eingebaut. Hinzu kommen ABS, Traktionskontrolle und das optionale ESP.

Motoren

Die neue Motorenpalette für den Cruze umfasst zwei Benziner mit 1,6 und 1,8 Litern Hubraum und einem Motorblock aus Aluminium sowie einen 2,0-Liter-Turbodiesel mit 16 Ventilen.

Beide Benziner verfügen über eine variable Ventilsteuerung sowohl für die Einlass- als auch für die Auslassseite. Die 1,6-Liter-Maschine entwickelt 113 PS (83 kW) bei 6.400 min-1 und ein maximales Drehmoment von 153 Nm bei 4.200 min-1. Der 1,8-Liter-Motor bietet mit 141 PS (104 kW) bei 6.200 min-1 und einem Drehmoment von 176 Nm bei 3.800 min-1 noch mehr Leistung. 85 Prozent der Kraftreserven stehen bereits von 2.000 bis 6.300 min-1 zur Verfügung. In Bezug auf Leistung pro Liter Hubraum gehört das 1,8-Liter-Aggregat zu den effizientesten Motoren auf dem Markt. Mit manueller Gangschaltung erreicht der Cruze Tempo 100 aus dem Stand in 12,5 beziehungsweise 10,0 Sekunden, der MVEG-Gesamtverbrauch liegt bei 6,7 beziehungsweise 6,8 Litern je 100 Kilometer.

Der neue 150 PS (110 kW) starke 2,0-Liter-Turbodiesel mit 16-Ventilen verbindet Kraft mit Genügsamkeit. Seine eindrucksvolle Sparsamkeit mit nur 5,6 Litern Diesel auf 100 Kilometer ermöglicht eine Reichweite von über 1.000 Kilometern mit nur einer Tankfüllung. Vom Werk aus ist er mit einem wartungsfreien Dieselpartikelfilter (DPF) ausgestattet.

Zu seinen Leistungsmerkmalen zählen Common-Rail-Mehrfach-Direkteinspritzung und ein Turbolader mit variabler Turbinengeometrie. Mit einem maximalen Drehmoment von 320 Nm, das bereits bei 2.000 Touren anliegt, beschleunigt die Maschine den Cruze von 0 auf 100 km/h in 10,0 Sekunden. Beeindruckend ist auch die Durchzugsstärke im fünften Gang: Den Spurt von 80 auf 120 km/h bewältigt der Diesel-Cruze in nur 12,5 Sekunden. Später wird es noch eine Variante mit 125 PS (92 kW) geben.

Der 1,6-Liter-Benzinmotor ist Standard für die Basis- und die LS-Version, während das 1,8-Liter-Aggregat für die LT- und optional für die LS- Ausstattung vorgesehen ist. Beide sind mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe oder erstmals in diesem Segment bei Chevrolet optional mit einer neuen Sechsstufen-Automatik verfügbar. Der 2,0-Liter-Turbodiesel ist den LT-Varianten vorbehalten, die 125 PS (92 kW) starke Motorisierung wird es für Basis- und LS-Cruze geben. Die Diesel-Aggregate sind mit manueller Gangschaltung im Angebot.

Bei allen Motorvarianten trägt ein Gummi gelagerter Hilfsrahmen Motor und Getriebe und sorgt für eine weitere Verringerung von Motorgeräuschen und Vibrationen im Innenraum.

Fahrwerk, Bremsen, Lenkung

Fahrwerk, Bremsen und Lenkung des Cruze wurden in Europa entwickelt und erprobt, um sie für den europäischen Geschmack zu optimieren. Das Ergebnis ist eine ausgewogene Abstimmung zwischen agilem Handling und hohem Reisekomfort. Der Cruze liegt sicher auf der Straße und bietet dem Fahrer eine komfortable, entspannte Reise.

Der Cruze profitiert von einer großen Spurweite und einem breiten Radstand, die für gute Fahreigenschaften sorgen. Die Spurbreite an der Vorderachse beträgt 1.544 Millimeter. An der Hinterachse liegt der Abstand zwischen den Rädern bei 1.558 Millimeter. Der Abstand der Achsen misst 2.685 Millimeter.

An der Vorderachse bieten McPherson-Federbeine eine hohe Querkraftentlastung und tragen so zur Reibungsminimierung bei. Der vordere Hilfsrahmen fungiert als stabile Konstruktion für die unteren Dreiecksquerlenker. Hydraulische Buchsen – ein Feature, das man normalerweise nur aus höheren Fahrzeugklassen kennt – absorbieren Unebenheiten der Fahrbahn und sorgen für ein Plus an Fahrkomfort.

An der Hinterradaufhängung sitzt eine speziell konstruierte Torsionskurbelachse mit doppelwandigem, U-förmigem Profil. Sie vereinigt die Vorteile einer herkömmlichen Verbundlenkerhinterachse mit geringem Gewicht und Platzbedarf und einer einheitlichen Radsturzkontrolle. Die Achse wird mit Hilfe eines patentierten Schweißverfahrens („magnetischer Bogen – magnetic arc“) mit den Längslenkern verbunden. Diese Produktionstechnik ermöglicht es, die Stärke der Torsionskurbelachse zu variieren und unterschiedliche Verbindungswinkel zu wählen. Dies wiederum führt dazu, dass Wankwinkel und Rolllenkwinkel verschiedenen Motoren und Fahrzeuggewichten angepasst werden können.

Für eine rasche Verzögerung sorgen vorne innen belüftete und hinten einfache Scheibenbremsen, die serienmäßig von Antiblockiersystem (ABS), Traktionskontrolle (TCS) und dem Elektronischen Bremskraftverteiler zwischen den Achsen (EBD) unterstützt werden (Standardausstattung in den Ländern der EU und 2 Nicht-EU-Staaten). Das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP), ebenfalls Standardausstattung in den Ländern der EU und 2 Nicht-EU-Staaten, nutzt die ABS- und TCS-Funktionen und hilft in Gefahrensituationen – wie einem plötzlichen Ausweichmanöver auf glatter Fahrbahn – das Auto in der Spur zu halten. Die serienmäßige hydraulische Servolenkung reagiert sehr schnell auf Lenkbewegungen und benötigt weniger als drei Umdrehungen für den vollen Lenkeinschlag.


03 März 2009
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