Toyota ist fit für neue Kraftstoffmischungen |
Eine Erhöhung der Anteile nachwachsender Rohstoffe im Treibstoff ist politisch gewollt. Grundlage dafür ist die EG-Richtlinie 2003/30/EC. Sie dient dem Ziel, die Verwendung von Biokraftstoffen oder anderen erneuerbaren Kraftstoffen als Ersatz für Benzin und Diesel im Verkehrssektor zu fördern und gibt Richtwerte für deren Anteil vor. Bezogen auf den Energiegehalt wurden bis zum Jahr 2005 zwei Prozent (E 2) und seitdem 5,75 Prozent biologisch erzeugte Kraftstoffe zugemischt (E5). Im März 2007 hat der Europäische Rat die Zielmarke von zehn Prozent (E10) bis zum Jahr 2020 aufgestellt. Der Anteil von Ethanol im Treibstoff wird mit dem Buchstaben E und der entsprechenden Zahl gekennzeichnet.
Die meisten Fahrzeuge sind ohne Probleme mit einer höheren Beimischung von Ethanol zu betreiben. Allerdings garantieren nicht alle großen Autohersteller eine störungsfreie Funktion des Motors beim Betrieb mit E10, weil Ethanol Gummi- oder Kunststoffteile angreifen und lösen kann. Den geplanten Erhöhungen der biologisch hergestellten Anteile im Treibstoff können Toyota Fahrer aber gelassen entgegen sehen. Alle Modelle des Unternehmens, die seit 1994 für den europäischen Markt produziert wurden, sind fit für E10. Die Motoren, Einspritzanlagen, Tanks und Leitungen wurden bereits damals auf einen zehnprozentigen Anteil Ethanol im Kraftstoff ausgelegt.
21 Januar 2008
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