Punktlandung: Mit Saab und E85 auf die Startbahn | Click to enlarge |
Umweltfreundlicher Zuwachs für die Verkehrsleitung auf dem Franz Josef Strauß-Flughafen vor den Toren Münchens: Gestern eröffneten Dr. Max Lehmer, Mitglied des Bundestages, und Peter Trautmann, Geschäftsführer Verkehr und Technik am Flughafen, im Beisein zahlreicher Gäste und Mitarbeiter eine Bioethanol-Tankstelle auf dem Flughafengelände. Ab sofort können nun auch die Einsatzfahrzeuge auf dem Großflughafen im Erdinger Moos mit regenerativem Kraftstoff ihren Dienst absolvieren und für einen reibungslosen Ablauf am Boden sorgen. Noch während der offiziellen Inbetriebnahme betankte Dr. Lehmer das erste Auto mit E85 – eine Mischung aus 85 Prozent Bioethanol und 15 Prozent Benzin – und gab damit den Start frei für den umweltverträglichen Rollfeldverkehr auf vier Rädern.
Mit Saab BioPower-Einsatzfahrzeugen zur Vorfeldkontrolle
Die passenden Fahrzeuge hierzu sind ebenfalls bereits verfügbar. Zusätzlich zur Tankstelleneröffnung übergab Christian R. Doden, Saab Großkundenbetreuer, den Flughafenvertretern den letzten von drei neuen Saab 9-5 SportLimousinen mit Bioethanol-Antrieb. Die 154 kW/210 PS starken BioPower-Modelle der Verkehrsleitstelle wurden eigens für die Aufgaben als Einsatzfahrzeuge am Flughafen umgerüstet. Dort dienen sie ab sofort als mobiles Hilfsmittel bei der Vorfeldkontrolle und sorgen für den störungsfreien und sicheren Flugbetrieb. Mit den neuen Fahrzeugen baut die Verkehrsleitung der Flughafen München GmbH ihren Fuhrpark konsequent mit Saab Modellen aus. Schon seit Jahren sorgen hier – wie auf vielen europäischen Flughäfen – die Schweden-Autos für Sicherheit, insbesondere auf den Start- und Landebahnen mit so genannten „Friction-Cars“. Diese prüfen mithilfe eines ausfahrbaren Zusatzrades im Heck die Reibwerte der Landebahnen und liefern damit den Piloten wertvolle Daten über die aktuelle Bodenbeschaffenheit. Außerdem können dabei parallel durch Sichtkontrolle Schlaglöcher und Risse in den Rollbahnbelägen festgestellt und so der Gefahr von Unfällen bei Start und Landung vorgebeugt werden. Doch nicht allein in München kommen verstärkt Saab Friction-Fahrzeuge und Serienmodelle im Benzin- und Dieselbetrieb zum Einsatz. Vielmehr setzen die Bayern hier eine Tradition fort, die an weiteren deutschen und internationalen Flughäfen schon seit Jahren Bestand hat.
Neben der Zugkraft und Zuverlässigkeit der Autos aus dem hohen Norden spielt für die Münchener Flughafenbetreiber nun vor allem das Angebot, umweltfreundliche Antriebstechnologien gerade am Airport einsetzen zu können, eine große Rolle. Dies macht die Saab Fahrzeuge für das hoch technisierte Umfeld besonders attraktiv. So bietet der schwedische Premiumhersteller mittlerweile für die gesamte 9-5er und 9-3er Modellpalette die mit regenerativem Bioethanol betriebenen BioPower-Aggregate an. Die Vorteile: Die Motorkraft und das Drehmoment steigen um bis zu 30 Prozent, der schädliche Ausstoß von fossilem CO2 und weiteren toxischen Stoffen sinkt signifikant. Damit sind die BioPower-Mobile nahezu klimaneutral. Die trotz besserer Umweltverträglichkeit gesteigerte Leistung resultiert aus dem Zusammenspiel von höherer Oktanzahl des Biokraftstoffs und der Saab Turboaufladung.
„Nach dem jahrelangen verlässlichen Einsatz von Saab als Friction-Tester auf dem Flughafen München war es deshalb nur die logische Weiterentwicklung, die Zusammenarbeit auszubauen – und das insbesondere mit umweltfreundlichen BioPower-Modellen von Saab“, begründet Peter Trautmann den Empfang der neuen Einsatzfahrzeuge. Denn ebenso selbstverständlich wie der Automobilhersteller sei sich auch der Flughafenbetreiber seiner Verantwortung in der derzeitigen Umweltdebatte bewusst. So wolle man gerade mit dem Einsatz von BioPower-Fahrzeugen bewusst ein Zeichen für die zukünftige Entwicklung am Boden und in der Luft setzen.
19 November 2007
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