Bmw Group Innovationstag 2007 Forschung und Technik | Click to enlarge |
Die BMW Group hat es sich mit zur Aufgabe gemacht, den Fahrer bei seiner Aufgabe zu unterstützen und dadurch die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer signifikant zu erhöhen, sowie den Komfort und die Fahrfreude zu erhalten.
Das Ergebnis langjähriger Forschungsprojekte sind innovative Fahrerassistenzsysteme, die zeigen, dass eine wachsende Verkehrsdichte und Freude am Fahren keinen Widerspruch darstellen. Im Gegenteil. Elektronische Helfer assistieren bereits heute beim Bremsen, Spur- und Abstandhalten oder Spurwechseln. Sie dienen als Einparkhilfen oder als "Nachtsichtgerät".
Der Rückgang der Unfallzahl und -schwere zeigt auch die Wirksamkeit dieser Assistenzsysteme. Zwischen 1970 und 2004 ging die Zahl der im Straßenverkehr Getöteten in vielen europäischen Ländern entscheidend zurück: In Österreich um 61 %, in Frankreich um 65 %, in Italien um 45 %, in Schweden um 63 % und in Großbritannien um 57 %. In Deutschland war in diesem Zeitraum ein Rückgang von 73 % zu verzeichnen.
Dies, obwohl sich nnerhalb dieses Zeitraums von 30 Jahren die Gesamtfahrleistung annähernd verdoppelt hat. Vom Jahr 2005 auf das Jahr 2006 sind in Deutschland erneut
auch die gesamten Unfallzahlen um 0,8 % gesunken. Entscheidender aber ist, dass der Anteil an Personenschäden um 2,6 %, die Anzahl der Todesfälle sogar um 5 % auf 5091 (- 270) Todesfälle zurückging (Quelle: Statistisches Bundesamt, Zeitreihen 2006, Wiesbaden 2007). Doch die Forschung erarbeitet weiter Lösungen, denn jeder Unfall ist einer zuviel.
Innovationen im Dienste der Verkehrssicherheit.
Die BMW Forschung und Technik GmbH, eine hundertprozentige Tochter
der BMW AG, ist ein wichtiger Pfeiler der Forschung. Basis aller Innovationen
zur Unfallvermeidung bildet die detaillierte Analyse der Unfallursachen
und -abläufe. Vor diesem Hintergrund werden gezielt maßgeschneiderte
Lösungen und Systeme entwickelt und erprobt. Ziel ist es, den Fahrer
zu unterstützen, ihn zu informieren bzw. zu warnen und somit Unfälle durch
vorbeugende Technik zu vermeiden oder zumindest die Folgen abzumindern.
Die Technik soll dem Menschen Funktionen an die Hand geben,
die physiologische Grenzen (z. B. die menschliche Reaktionszeit)
kompensieren.
Aber: Die Entscheidung bleibt beim Fahrer.Aktuelle Forschungsprojekte der BMW Group Forschung und Technik auf dem Gebiet der Fahrerassistenzsysteme:
• die Gefahrenbremsung zum Schutz von Fußgängern,
• der weiterentwickelte Querverkehrs-/Ampelassistent,
• die Geisterfahrerinformation
• und die Kurveninformation.
Das sind Systeme, die vorausschauendes Fahren unterstützen und sich nicht
rein auf bordeigene Systeme, sondern auch auf die Kommunikation der
Fahrzeuge untereinander stützen.
Vision "Automobiles Bordnetz auf Basis Internet Protocol (IP)".
Die BMW Group Forschung und Technik forscht daneben aber auch an einer neuen Bordnetztechnologie auf Basis des Internet Protocol. Die Vision des Projekts "Bordnetz der Zukunft" ist es, alle Anwendungen im Fahrzeug gleichberechtigt intelligent miteinander und mit ihrer Umwelt zu vernetzen.
So wird das Fahrzeug zu einem integrativen Bestandteil der digitalen Datenkommunikation. Damit verbunden: neue Funktionalitäten in der Vernetzung mit mobilen Endgeräten und Einblicke in das "gläsern" werdende Fahrzeug.
29 Oktober 2007
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