Suzuki Splash - vielseitiger Stadtflitzer mit Charme | Click to enlarge |
Attraktives Design gepaart mit Komfort und technischen Raffinessen: Der Splash ist ein emotionales und attraktives Mini-MPV (Multi Purpose Vehicle), das sich optisch löst vom rein nutzwertorientierten Kastenformat. Er bildet einen harmonischen Kompromiss zwischen ausdruckstarkem Design und Praktikabilität. Seine im Vergleich zum Wagon R+ stromlinienförmigere Form spricht ein sehr viel breiteres Publikum an. Auf der IAA 2007 feiert der Splash seine Weltpremiere und wird neue Zielgruppen erschließen.
Das Konzept und die Philosophie
Typische Splash-Fahrer sind hauptsächlich urbane, aufgeschlossene und praktisch denkende Menschen mit aktivem, modernem Lebensstil, männlich wie weiblich. Daher konzentrierte sich Suzuki in der Phase II seiner „World Strategy“ nicht mehr nur auf Sportlichkeit wie z.B. beim Swift, sondern möchte die Ansprüche von Familien bewusst mit einbeziehen. Jungen Paaren, egal ob mit oder ohne Kinder, liegen bei einem modernen Kleinwagen neben einem sportlich-frischen Aussehen Attribute wie Geräumigkeit, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit sehr am Herzen. Daher legten die Designer besonderen Wert darauf, das Auto so zu gestalten, dass es seinem – übrigens überall auf der Welt gleichen – Namen gerecht wird und Lebensfreude, Jugendlichkeit, Frische sowie Zeitgeist ausstrahlt. Zudem soll der Splash nicht nur die moderne, urbane Mobilität bestens erfüllen, sondern auch alle heutigen Bedürfnisse an Umwelt und Wirtschaftlichkeit. Dazu zählen saubere und sparsame Motoren, geringe Parkraumbeanspruchung, hoher Wiederverkaufswert, großzügige Garantiebedingungen, lange Serviceintervalle und niedrige Unterhaltskosten.
Das Lastenheft
Das so genannte Lastenheft wird bereits in der frühen Produkt- und Modellplanung eines Autos angelegt. Für dessen Entwicklung werden in diesem „Heft“, das mehr einem dicken Buch gleicht, sämtliche Anforderungen an das Fahrzeug festgehalten, die es beim Entwurf, bei der Konstruktion und der Fertigung zu berücksichtigen gilt. Hier einige Auszüge.
Design
• Vielseitiger, emotionales und attraktives Mini MPV
• Abkehr vom bisherigen Kasten-Design hin zu einem aerodynamischen Stromliniendesign
• Sportlich-jugendliches Styling
• Maximallänge 3,72 Meter, Einordnung ins „Kleinwagen-Segment“
• Ausdruck von urbaner Mobilität
• Platz für fünf Personen
• Ausschließlich als Fünftürer
Komfort
• Höhere Sitzposition, besserer Überblick
• Angenehmes Raumgefühl, frische Farben und Polster
• Farbiges Armaturenbrett
• Ausreichendes Platzangebot im Fond
• Problemlose Variabilität
• Leichte Bedienung, übersichtliche Anordnung von Schaltern und Instrumenten
• Überdurchschnittlich viele Ablagen
• Von innen zu entriegelnde Tankklappe
Antrieb
• Laufruhige und sparsame 4-Ventil-Benzin-Leichtmetallmotoren
• Moderner Dieselmotor mit Common-Rail-Direkteinspritzung
• Serienmäßiges manuelles Fünfganggetriebe
• Optionales Viergangautomatikgetriebe
Sicherheit
• Sechs Airbags serienmäßig
• Höhenverstellbare Gurte
• ESP® serienmäßig
• Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer auf den vorderen Plätzen
• Zwei ISOFIX-Halterungen auf den hinteren Plätzen
• ABS, Bremskraftverstärker und elektronische Bremskraftverteilung (EBD)
• Crashoptimierte Fahrgastzelle
• Fußgängerschutz durch energieabsorbierende Struktur der gesamten Front
• Solide Bügelgriffe für die Türen
• Gezielter Energieabbau in der Chassis-Struktur (Knautschzonen)
• Stoßabsorbierende Polsterungen der Innenverkleidungen im Kopfbereich der Passagiere
Umwelt
• Serienmäßiger Dieselpartikelfilter für Dieselmotor
• Erfüllung der Euro-4-Abgaswerte für alle Motoren
• Alle Motoren mit Schaltgetriebe mit CO2-Ausstoß von unter 140 g/km
• Geringer Parkplatzbedarf
• Produktion nach Umweltstandard ISO 14001
Das Design
Es ist keine Übertreibung, zu sagen, Suzuki hat nicht nur die Fahrzeuggattung Mini-MPV ins Leben gerufen, sondern hat sie auch popularisiert. Dazu genügt ein Rückblick ins Jahr 1993. Suzuki präsentierte in Japan damals ein absolut ungewöhnliches Auto, das es in dieser Form bis dato noch nicht gegeben hatte: die erste Generation des Wagon R. Bis Ende 2006 wurden allein in Japan über 3,2 Millionen dieses Typs verkauft. Weltweit sind es über 3,7 Millionen geworden. In Deutschland konnte Suzuki vom Wagon R+ zwischen 1997 und 2006 exakt 35.969 Einheiten absetzen. Bestes Jahr war übrigens 1998 mit 5.804 Neuzulassungen.
Obwohl völlig neu und optisch komplett anders, trägt der Splash dennoch viele Gene des Wagon R+ in sich und bildet die neue, moderne Generation der Mini-MPV. Sie orientiert sich dicht an den Bedürfnissen und am Geschmack heutiger Kunden, denen ein ausgewogenes Verhältnis von Nutzwert, Komfort, Wirtschaftlichkeit und Design wichtig ist. Der Splash erfüllt genau diese Anforderungen, ist aber kein direkter Nachfolger vom Wagon R+.
Für das Design des Splash zeichnet Akira Kamio (44) verantwortlich, der auch an der Entwicklung des Swift maßgeblich beteiligt war. Bereits 2003 begann er zu analysieren, was ein zukünftiges europäisches Mini-MPV auszeichnen muss. Schnell wurde klar: Dieses Auto durfte nicht wie ein geschrumpfter Van aussehen, sollte aber gleichzeitig dessen Vorteile behalten: die etwas höhere Sitzposition, die damit verbundene bessere Rundumsicht, das angenehme Raumgefühl und die problemlose Variabilität, die es ermöglicht, mit wenigen Handgriffen das Fondabteil in einen riesigen Laderaum umzuwandeln. Also: charmantes Design ohne Abstriche bei der Funktionalität.
Um ganz nah am Puls der Zeit zu sein, reiste im Januar 2004 ein zehnköpfiges Suzuki-Designteam aus Japan für sechs Monate nach Deutschland. Erforscht wurden europäische Autotrends, Mode-, Lifestyle- und Designentwicklungen. Die gesammelten Eindrücke und Ergebnisse schlugen sich in unzähligen Papierbögen nieder und flossen schließlich in drei Modellstudien ein. Kundentests in so genannten Car Clinics favorisierten am Ende das Design, das Dynamik und Sportlichkeit optimal mit jugendlichem Styling, angenehmem Ambiente, positivem Lebensgefühl und besten Alltagsqualitäten verband.
Ende September 2006 gab Suzuki auf dem Pariser Autosalon mit der Studie „Project Splash“ bereits einen Vorgeschmack auf das Aussehen des künftigen Serien-Splash. Die ausgesprochen positive Reaktion des Publikums bestätigte Akira Kamio und seinem Team, mit dem Splash auf dem richtigen Weg zu sein: prädestiniert für knappen Parkraum, dennoch Platz genug für bis zu fünf Personen oder jede Menge Sport- und Freizeitausrüstungen.
Äußerlich unterscheidet sich der Splash vom weitgehend baugleichen Opel Agila durch andere Kotflügel, Stoßfänger, Scheinwerfer und eine andere Haube. Die Flanke mit beiden Türen, alle Scheiben und das Dach sind identisch. Hinten trägt der Splash andere Stoßfänger, Rückleuchten und eine geänderte Heckklappe.
Frontansicht
Mit 1,68 Metern ist der Splash acht Zentimeter breiter als der Wagon R+. Die markant geformten Scheinwerfer verleihen dem Splash einen überaus freundlichen Ausdruck und zeugen vom neuen Suzuki Design-CI. Hohe Wiedererkennbarkeit in Reihen der Suzuki Modellpalette. Der trapezförmige Grill mit der Querstrebe als Kennzeichenträger zeigt das typische Suzuki-Familiengesicht. Das Marken-Emblem ist mittig auf dem Kühlergrill angebracht. Aufgrund des Fußgängerschutzes ist die gesamte Front mit stoßabsorbierenden Strukturen versehen.
Seitenansicht
Stromlinienform versus Kastenform, bei gleichem Raumgefühl und ohne Einbußen von Variabilität und Funktionalität – dies war die Zielvorgabe der Designer. Die Silhouette des Splash zeigt eine leicht ansteigende Front und flach stehende A-Säulen. Auch das Dach fällt nach hinten sanft ab und mündet in einem nahezu senkrechten Heck. Kurze Überhänge geben dem Splash einen kompakten, knackigen Auftritt. Die ansteigende untere Fensterlinie vermittelt Dynamik und Bewegung. Um trotz seiner Höhe kompakt und wendig zu wirken, bekam der Splash markant nach außen gestellte Kotflügel. Mit einer Länge von 3,72 Metern misst er 18 Zentimeter mehr als der Wagon R+, bleibt mit 1,59 Metern aber sieben Zentimeter niedriger als dieser. Der Luftwiderstandsbeiwert, genannt cw-Wert, beträgt für den Splash nur 0,32. Ein für diese Fahrzeugklasse hervorragendes Ergebnis.
Heckansicht
Auffällig sind die weit außen in der C-Säule sitzenden großen Rückleuchten in einer leicht bumerangähnlichen Form. Sie geben dem Splash besonders bei Dunkelheit ein unverwechselbares Design. Die Lage der Rückleuchten schafft zudem Platz für eine breite Heckklappe, was wiederum das Ein- und Ausladen von Gepäck erleichtert.
Der Komfort
Platzangebot
Schon der Einstieg in den Splash verblüfft. Die höhere Sitzposition im Vergleich zu anderen Kleinwagen macht den großen Unterschied. Der Überblick ist gut, das Raumgefühl dabei sehr angenehm, bedingt durch die Karosseriehöhe von 1,59 Metern. Man fühlt sich im Splash bestens aufgehoben. Auch die hinteren Fahrgäste können sich über Sitzkomfort und angenehme Platzverhältnisse freuen. Bei einem Radstand von 2,36 Metern bleibt im Splash selbst auf der Rückbank genügend Raum für die Knie.
Sitze
Stoffbezogene Sitze mit ausgeprägten Flanken sorgen zum einen für guten Langstreckenkomfort, zum anderen für sicheren Halt in Kurven. Die Rücksitzlehnen lassen sich mit einem Handgriff kinderleicht umlegen und schaffen so einen variablen Laderaum.
Armaturenbrett
Langeweile war gestern. Einen jugendlichen, lässigen Look bietet das farbig abgesetzte Armaturenbrett im Bereich des Beifahrerairbags sowie oberhalb des Kombiinstruments (ausstattungs- und farbabhängig). Zusammen mit den hochwertigen Materialien und der metallic-silberfarbenen Umrandung der Mittelkonsole verwöhnt der Innenraum mit einem frischen, angenehmen Ambiente. Für das Cockpit selbst handelten die Designer nach dem Motto „Weniger ist mehr“. Das Cockpit überzeugt durch funktionelles Styling ohne überflüssige Schnörkel und verspielte Gimmicks. Der große, zentrale Tacho hinter dem Lenkrad lässt sich blendfrei und sehr gut ablesen. Die Skalenscheibe ist weiß hinterlegt, die Ziffern sind schwarz. Umlaufend sind sämtliche Anzeigenlämpchen angebracht. In der unteren Hälfte des Instruments ist ein digitales LCD integriert, das weitere Informationen anzeigt. Ausstattungsabhängig verfügt der Splash zusätzlich über einen oben auf dem Armaturenbrett separat montierten Drehzahlmesser. Optional gibt es integriert im Tachometer ein Multifunktionsdisplay, das Außentemperatur, Treibstoffverbrauch und Reichweite anzeigt.
Bedienung
Sämtliche Schalter und Hebel sind so platziert, dass sie intuitiv bedient werden können. Die Anzahl der Knöpfe wurde auf ein Minimum reduziert, was während der Fahrt für weniger Ablenkung und dadurch für erhöhte Sicherheit sorgt. Ergonomisch optimiert wurde der Schalthebel. Er sitzt relativ hoch in der Mittelkonsole. Dies minimiert den Weg zwischen Lenkrad und Schaltknauf und schafft zudem Platz für zentrale Ablagen. Heizung, Luftführung und die vierstufige Lüftung bzw. die Klimaanlage lassen sich griffgünstig über drei Drehregler einstellen – klar gekennzeichnet, sehr einfach und unmissverständlich zu bedienen.
Kofferraum
Bei aufrechter Rückbank fasst der Gepäckraum ausstattungsabhängig zwischen 178 und 202 Liter, ausreichend für den Einkauf oder die Taschen für den Wochenendausflug. Ebenfalls ausstattungsabhängig befindet sich unter dem herausnehmbaren Ladeboden ein weiteres 36-Liter-Staufach. Bestens geeignet, um schmutzige Stiefel oder Ähnliches unterzubringen. Die hoch aufschwingende, breite Heckklappe ermöglicht einen bequemen Zugang. Die serienmäßige Hutablage lässt sich bei Bedarf mit wenigen Handgriffen aushaken. Wird mehr Laderaum benötigt, können die Rücksitzlehnen leicht mit einem Handgriff umgelegt werden. Das Volumen steigt dann auf 830 bzw. 918 Liter. Diese Werte gehören zu den Besten im Segment.
Ablage- und Staufächer
Mit einer ungewöhnlich großen Anzahl an praktischen Fächern haben die Designer den Splash zu einem wahren Ablagemeister gemacht. Zwischen die Vordersitze passt eine 0,5-Liter-Flasche. Jeweils ein Flaschenhalter befindet sich in den Türen, ein weiterer unten vor dem Handbremshebel. Zentral oben auf dem Armaturenbrett liegt unter einem Deckel ein großes Ablagefach, das zum Beispiel die Sonnenbrille, Taschentücher oder Kleinutensilien aufnimmt. Außergewöhnlich ist auf der Beifahrerseite das offene Zeitschriftenfach. Darunter sitzt das eigentliche Handschuhfach mit klappbarem Deckel. In das kleine Fach unter den Klimatisierungsreglern passen ein Portemonnaie oder ein Handy.
Farben/Polster
Insgesamt stehen europaweit zehn frische Farbtöne zur Auswahl, wovon acht als Metallicfarben erhältlich sind. Neu entwickelt wurden – inspiriert von dem „Blue Lagoon“ der Pariser Studie – zwei Töne: „Splash Green“ ist ein helles Limonengrün mit etwas Blau, „Lagoon Turquoise“ ist etwas dunkler und gedämpfter. Für den Innenraum kann abhängig von der jeweiligen Außenfarbe zwischen den drei Interieurkonzepten Türkis, Blau, Schwarz und Grau gewählt werden. Auch die Sitzpolster haben passend zum Namen Splash ein frisches und spritziges Design in den drei wählbaren Farben Blau, Schwarz und Türkis. In den meisten Modellvarianten sind die Polster zweifarbig gehalten, wobei die Flanken schwarz, die Mittelflächen gemustert sind.
Motoren/Getriebe
Zur Auswahl stehen ab der Markteinführung im Frühjahr 2008 drei Motoren, nämlich zwei Benziner und ein Diesel. Alle drei Motoren sind Musterschüler im Fach Umwelt. Erfüllt wird selbstverständlich die europäische Abgasnorm Euro 4. Beim Kohlendioxidausstoß unterbieten die modernen Aggregate mit Schaltgetriebe schon jetzt die für 2008 geforderten 140 g/km. Während die Benziner Neuentwicklungen von Suzuki sind, wird der Diesel unter der Lizenz der Fiat Group Automobiles S.p.A. in dem neuen Motorenwerk von Suzuki Powertrain India Ltd. produziert.
Basismotor ist ein Dreizylinderbenziner mit 1.0 Liter Hubraum. Er leistet 48 kW (65 PS), hat ein Drehmoment von 90 Newtonmeter und beschleunigt den Splash in 14,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 160 km/h. Äußerst knauserig ist der kleine Suzuki, wenn es um den Spritkonsum geht. Im Durchschnitt benötigt er nur 5,2 Liter/100 Kilometer. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 126 g/km.
Die Topmotorisierung bildet der 1.2-Liter-Vierzylinder-Benziner. Der Vierzylinder entwickelt 63 kW (86 PS). 114 Newtonmeter Drehmoment ermöglichen eine souveräne Fahrweise und guten Durchzug schon aus niedrigen Drehzahlen. Als Höchstgeschwindigkeit werden 175 km/h (170 km/h für die Automatik-Version) erreicht, der Sprint von Null auf 100 km/h ist nach 12,3 bzw. 14,8 Sekunden erledigt. Der Leichtmetallmotor – ebenfalls ein Vierventilaggregat mit Multipoint-Einspritzung und zwei oben liegenden Nockenwellen – überzeugt zudem durch Laufruhe und einen sparsamen Verbrauch von 5,6 Litern/100 Kilometer. Umgerechnet auf den CO2-Ausstoß sind das 136 g/km.
Genauso wie zukünftig für den Swift wird für den Splash auch ein Dieselmotor mit serienmäßigem Dieselpartikelfilter verfügbar sein. Der 1.3-Liter-Vierzylinder, ausgestattet mit einer hochmodernen Common-Rail-Einspritzanlage der neuesten Generation, leistet 55 kW (75 PS) und 190 Newtonmeter. Damit schafft der Splash 165 km/h Spitze und ist aus dem Stand nach 13,9 Sekunden auf Tempo 100. Zum Spaß am Fahren kommt also noch der Spaß am Sparen, denn durchschnittlich verbrennt der Selbstzünder weniger als fünf Liter Diesel pro 100 Kilometer. Somit erreicht der Splash einen CO2-Wert von unter 130 g/km. Das Tankvolumen beträgt einheitlich 45 Liter.
Alle Motoren sind mit einem manuellen, sehr leicht zu schaltenden Fünfganggetriebe kombiniert. Für den 86-PS-Benziner ist optional auch eine Viergangautomatik erhältlich. Gerade in der Stadt im häufigen Stop-and-go-Verkehr ist dies eine besonders attraktive Alternative, die hohen Komfort bietet.
Das Fahrwerk
Die Plattform des neuen Splash trägt die Gene des sportlichen Suzuki Swift. Das Fahrwerk wurde mit dem neuen Entwicklungskonzept dabei trotz der hohen Karosseriestruktur gezielt für ein stabiles Handling sowie höchsten Fahrkomfort ausgelegt. Ziel der Fahrwerksentwickler war es, den agilen optischen Auftritt des Splash auch entsprechend technisch umzusetzen. Fahrwerk, Lenkung und Bremsen wurden somit den neuen Parametern angepasst und erfuhren ausgiebige Tests während der Entwicklung. Ausgiebige Abstimmungsfahrten gingen unter anderem über die verschiedensten europäischen Straßen, vom englischen Kopfsteinpflaster über die südspanischen kurvenreichen Pisten bis hin zur schnellen deutschen Autobahn.
Vorder- und Hinterachse
Vorn sind die Räder einzeln an McPherson-Federbeinen und Dreiecksquerlenkern an einem Hilfsrahmen aufgehängt, um möglichst wenige Fahrwerkskräfte in die Karosserie zu leiten. Hinten kommt eine platzsparende Verbundlenkerachse zum Einsatz.
Lenkung
Stets ein gutes Gefühl in den Händen während der Fahrt und leichteste Bedienung beim Rangieren und Einparken, alle diese Aufgaben muss eine moderne Lenkung heute erfüllen. Der Splash verfügt daher über eine geschwindigkeitsabhängige, elektromechanische Servolenkung. Je nach Geschwindigkeit regelt die Elektronik die unterstützende Kraft am Lenkrad. So wird zum Beispiel bei höherem Tempo auf der Autobahn die Lenkkraft für den Fahrer ein wenig erhöht, um dem Wagen eine möglichst hohe Laufruhe zu geben. Bei geringer Geschwindigkeit in der Stadt, wie beispielsweise bei der Parkplatzsuche, wird die Lenkung auf „sehr leichtgängig“ gestellt. Der Wendekreis beträgt lediglich 9,40 Meter und unterstreicht die Handlichkeit des Suzuki. Er ermöglicht ein extrem einfaches Rangieren. Wenden ist selbst dort möglich, wo andere zurücksetzen müssen.
Die Sicherheit – Splash serienmäßig mit ESP®
Die Karosseriestruktur wurde nach modernsten Maßstäben berechnet und konstruiert. Höher- und hochfeste Stähle an entscheidenden Stellen sorgen für eine optimale Steifigkeit der Fahrgastzelle. Gleichzeitig ermöglichen spezielle Querschnitte und Profilierungen eine gezielte Verformung (Knautschzone) und damit eine optimale Energieaufnahme. Ergebnis: Die Insassenverzögerung kann so auf ein Minimum reduziert werden.
Der passiven Sicherheit wird durch insgesamt sechs Airbags (zwei Frontairbags, zwei Seitenairbags und zwei bis in den Fond reichende Vorhangairbags) Rechnung getragen. Weiterhin sind im Falle eines Aufpralls entkoppelnde Pedale, Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer auf den vorderen Plätzen nützliche Lebensretter. Bei einem Frontalaufprall reduziert der Gurtstraffer innerhalb weniger Millisekunden eventuell vorhandenes Gurtspiel (Gurtlose).
Bevor der Druck auf den Oberkörper zu groß wird, gibt der Gurtkraftbegrenzer dosiert Gurtweg frei und lässt so die Insassen optimal an der Verzögerung teilnehmen. Für die Fahrerseite gibt es einen optischen Gurtwarner. Stoßabsorbierende Polsterungen befinden sich hinter den Innenverkleidungen im Kopfbereich der Passagiere. Berücksichtigt wurde auch die Sicherheit der Kinder. Für die Kleinsten sind Vorrichtungen für das Befestigungssystem ISOFIX an Bord. Für den Fall eines Zusammenstoßes mit einem Fußgänger wurde die Frontpartie des Splash mit energieabsorbierenden Strukturen versehen.
Auf der Aktivseite verfügt der Splash neben dem bereits erwähnten Antiblockiersystem (ABS) und der elektronischen Bremskraftverteilung (EBD) auch über das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP® – eine Standardausstattung ab Werk. Es greift innerhalb von Millisekunden ein, falls das Auto zu schlingern droht. Die Elektronik bremst dann gezielt einzelne Räder ab und nimmt die Motorleistung zurück.
Die Umwelt
Mit nur 3,72 Metern bleibt der Splash erheblich unter der Länge von vier Metern, auf die Kleinwagen des B-Segments mittlerweile angewachsen sind. Dies garantiert dem neuen Flitzer eine hohe Wendigkeit sowie einen handlichen Umgang besonders in der Stadt. In Parklücken kann er häufig einfach „hineinschlüpfen“, ohne vorher suchend „lange um den Block“ zu fahren und dabei unnötig die Umwelt und den eigenen Geldbeutel zu belasten.
Alle drei Motoren mit Fünfgangschaltgetriebe des Splash liegen im CO2-Ausstoß unterhalb den von der EU für 2008 geforderten 140 Gramm pro Kilometer und erfüllen selbstverständlich auch die europäische Abgasnorm Euro 4. Der 1.0-Liter-Basismotor mit 65 PS benötigt nur 5,2 Liter/100 Kilometer. Dies ist einem CO2-Ausstoß von 126 g/km gleichzusetzen. Der 1.2-Liter-Benziner mit 86 PS kommt auf 5,7 Liter/100 Kilometer, was einem Ausstoß von 137 Gramm CO2 pro Kilometer entspricht. Noch besser sieht es beim 75-PS-Dieselmotor aus, denn er liegt bei unter fünf Litern Diesel, was einem CO2-Ausstoß-Wert weniger als 130 g/km entspricht. Zudem verfügt er serienmäßig über einen Dieselpartikelfilter.
Die Garantie
Absolute Zuverlässigkeit und hohe Qualität zählen zu den Kernwerten der Marke Suzuki. Nur dies kann eine große Kundenzufriedenheit garantieren. Sollte dennoch einmal etwas defekt sein, kann der Kunde auf umfassende Serviceleistungen zurückgreifen. Suzuki gewährt beim Kauf eines Neuwagens die Suzuki Drei-Jahres-Garantie. Sie umfasst zahlreiche Leistungen, gemäß den Suzuki Garantiebestimmungen innerhalb der ersten drei Jahre oder bis zu einer Laufleistung von 100.000 km, sowie einen umfassenden Mobilitätsservice. Gegen eine geringe Prämie lässt sich die Garantiezeit um weitere zwei Jahre oder auf bis zu 150.000 Kilometer mit der Suzuki Neuwagen-Anschlussgarantie erweitern.
13 September 2007
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